Fiserv erweitert die strategische Partnerschaft mit ServiceNow und will Künstliche Intelligenz stärker in den eigenen Betriebsabläufen verankern. Im Fokus stehen stabilere Prozesse und schnelleres Beheben von Störungen – ein Punkt, der in der Finanzbranche besonders sensibel ist. Doch wie konkret soll die KI hier helfen?

Wichtige Eckdaten:
- Ausbau der ServiceNow-Partnerschaft mit Fokus auf KI in den operativen Abläufen
- Geplante Einführung von „Now Assist“ für Financial Services Operations (FSO) und IT Service Management (ITSM)
- Umsetzung laut Unternehmen im 1. Quartal 2026

Was genau vereinbart wurde

Beide Unternehmen kündigten die Ausweitung der Zusammenarbeit am Mittwoch an. Fiserv will ServiceNow Now Assist in zwei Bereichen einführen: für Financial Services Operations (FSO) sowie für das IT Service Management (ITSM).

Ziel ist es, proaktive Abläufe zu stärken. Dafür sollen Echtzeit-Informationen direkt mit angeleiteten und teils automatisierten Maßnahmen in Fiservs IT-Service-Umgebung verknüpft werden. Fiserv soll dadurch neue Problemlagen früher erkennen und Vorfälle schneller lösen. ServiceNow und Fiserv stellen das als Hebel für mehr Stabilität und eine höhere Kundenzufriedenheit dar.

Zeitplan und Einordnung

Laut Mitteilung rechnet Fiserv mit der Einführung von Now Assist für FSO und ITSM im 1. Quartal 2026.

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In der Pressemitteilung betonte Fiserv-Technologiechef Pete Cavicchia, operative Stabilität und Widerstandsfähigkeit seien zentral für die Betreuung der Kunden. Now Assist solle „Intelligenz“ direkt in die Workflows bringen, damit Teams Probleme früher identifizieren, Störungen schneller beheben und Prozesse im großen Maßstab konsistenter betreiben können.

ServiceNow-Manager Paul Fipps verwies auf die geringe Toleranz für Unterbrechungen in Finanzinstituten und ordnete die Kooperation als Schritt ein, KI als operativen Vorteil direkt in Arbeitsabläufen nutzbar zu machen.

Weitere Partnerschaften – und der nächste Termin

Die ServiceNow-Meldung reiht sich in weitere Kooperationen im Januar ein: Am Montag kündigten Fiserv und Affirm eine Zusammenarbeit an, um „Buy now, pay later“-Funktionen in Debitkarten-Transaktionen zu integrieren. Eine Woche zuvor meldete Fiserv eine Partnerschaft mit Sumitomo Mitsui Card Company, um die Clover-Produktpalette in Japan einzuführen und Händlern dort digitalen Handel zu ermöglichen.

Der nächste feste Termin für Anleger folgt bereits bald: Am 10. Februar legt Fiserv Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Dazu ist laut Investor-Relations-Seite eine Telefonkonferenz um 8:00 Uhr US-Ostküstenzeit angesetzt.

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