Fiserv weitet die Zusammenarbeit mit Microsoft deutlich aus und will Künstliche Intelligenz tiefer in seine Plattformen integrieren. Kern des Vorgehens ist ein breiter Einsatz von Microsoft-Technologie im eigenen Betrieb und ein neues Analyse-Tool für Händler. Gleichzeitig bleibt die Aktie unter Druck, nachdem die Marktkapitalisierung über das vergangene Jahr stark eingebrochen ist.

KI-Integration mit Microsoft

Fiserv verstärkt den Einsatz von Microsoft-Lösungen über das gesamte Unternehmen hinweg. Dazu zählt die Einführung von Microsoft 365 Copilot für die gesamte Belegschaft. Zudem baut Fiserv die Nutzung von Microsoft Foundry auf Azure aus, um KI-Anwendungen zu entwickeln und zu betreiben.

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Bislang kamen diese Werkzeuge vor allem bei den Engineering-Teams zum Einsatz, um Produktivität zu steigern und Kundenlösungen zu verbessern. Nun soll der KI-Einsatz klar skaliert werden.

Ein erstes sichtbares Ergebnis ist das neue Analyse-Tool „Unknown Shopper“. Es soll Händlern detailliertere Einblicke in das Verhalten von Kunden im stationären Handel liefern – ein Datenbereich, der bislang schwer erfassbar und auswertbar war.

Schwache Kursentwicklung und Bewertung

Die strategischen Ankündigungen treffen auf eine belastete Kurslage. Die Aktie befindet sich in einem klaren Abwärtstrend und hat in mehreren Zeiträumen spürbar nachgegeben.

In den letzten Wochen zeigt sich dies in mehreren Stufen:

  • Rückgang um 3,4 % in der vergangenen Woche
  • Minus von 5,1 % im letzten Monat
  • Deutliche Verluste auch auf Jahressicht

Die Marktkapitalisierung lag gestern bei rund 34,69 Milliarden US‑Dollar. Im Jahresverlauf ist sie damit um mehr als 70 % gesunken. Die Spannweite der Kursentwicklung unterstreicht die Schwäche:

  • 52‑Wochen-Hoch: 238,59 US‑Dollar
  • 52‑Wochen-Tief: 59,56 US‑Dollar
  • Kurs gestern: 64,49 US‑Dollar

Vor diesem Hintergrund könnte der verstärkte KI-Fokus als Versuch gewertet werden, Wachstumsperspektiven zu schärfen und das Vertrauen des Marktes schrittweise zurückzugewinnen.

Nächster Test: Quartalszahlen

Der nächste wesentliche Orientierungspunkt für Anleger sind die anstehenden Quartalszahlen. Fiserv legt seine Ergebnisse zum vierten Quartal am Dienstag, 10. Februar, vor Börsenbeginn vor. Im Anschluss ist eine Live-Webcast-Konferenz zur Erläuterung der Resultate geplant.

Dann wird sich zeigen, in welchem Umfang sich die aktuellen Initiativen – insbesondere im KI-Bereich – bereits in Zahlen, Ausblick und Kommentaren des Managements widerspiegeln und ob dies ausreicht, um dem anhaltenden negativen Sentiment zumindest etwas entgegenzusetzen.

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