In Kanada hat sich das regulatorische Umfeld für die Phosphat-Branche am Ende dieser Woche entscheidend verbessert. Durch eine kurzfristige Änderung des Bundeshaushalts erhält der Rohstoff nun offiziell Zugang zu attraktiven Steueranreizen für saubere Technologien. Für First Phosphate bedeutet dieser Schritt eine signifikante finanzielle Entlastung beim geplanten Aufbau einer nordamerikanischen Batterie-Lieferkette.

Zugang zu massiven Steuergutschriften

Die am 26. und 27. Februar 2026 verabschiedete Gesetzesänderung korrigiert eine vorherige Lücke im Haushalt. Obwohl Phosphat bereits seit 2024 auf der kanadischen Liste kritischer Mineralien steht, blieb der Sektor zunächst von spezifischen Steuererleichterungen ausgeschlossen. Nun qualifizieren sich Projekte in diesem Bereich für zwei zentrale, rückerstattungsfähige Steuergutschriften in Höhe von jeweils 30 Prozent.

Davon profitiert zum einen die Exploration: Die Gutschrift für die Suche nach kritischen Mineralien dürfte die künftige Kapitalakquise für die Grundstücke des Unternehmens in der Region Saguenay-Lac-Saint-Jean erheblich erleichtern. Zum anderen greift eine Investitionssteuergutschrift für die Herstellung sauberer Technologien. Diese unterstützt direkt den Bau der geplanten Anlagen für Phosphorsäure und LFP-Kathodenmaterial.

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Fokus auf den Batteriemarkt

Wie schnell kann das Unternehmen diese neuen finanziellen Vorteile nun in operative Fortschritte ummünzen? Die strategische Ausrichtung ist klar definiert: weg vom reinen Agrarrohstoff, hin zum High-Tech-Material für die Energiespeicherung. Da ein wachsender Teil des globalen Batteriemarktes auf der LFP-Chemie (Lithium-Eisen-Phosphat) basiert, gewinnt die lokale Versorgung mit hochreinem Phosphat massiv an Bedeutung.

Das Unternehmen konnte bereits die kommerzielle Nutzbarkeit seines Materials unter Beweis stellen. Unter Verwendung von Phosphorsäure aus dem eigenen Projekt Bégin-Lamarche wurden erfolgreich LFP-Batteriezellen des Typs 18650 produziert. Das dortige Vorkommen zeichnet sich durch eine seltene magmatische Struktur aus, die besonders reine Rohstoffe liefert – eine Grundvoraussetzung für die anspruchsvollen Anwendungen in Rechenzentren, der Robotik und der Mobilitätsbranche.

Reaktion am Aktienmarkt

An der Börse sorgte die Nachricht für eine deutliche Erholung der Notierung. Die Aktie legte am Freitag um 11,82 Prozent auf 0,61 Euro zu und setzte damit den positiven Trend der vergangenen sieben Tage fort, in denen ein Plus von fast 30 Prozent erzielt wurde. Trotz dieser jüngsten Rally notiert der Titel seit Jahresbeginn noch leicht im Minus.

Der Fokus richtet sich nun auf die Umsetzung der industriellen Pipeline in Quebec. Mit der staatlichen Rückendeckung im Rücken sollen die geplanten Verarbeitungsanlagen die Abhängigkeit Nordamerikas von internationalen Lieferketten bei kritischen Speichertechnologien verringern.

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