First Majestic Aktie: Strategiewechsel wirkt
First Majestic Silver glänzt derzeit nicht nur mit starken Quartalszahlen, sondern auch mit vielversprechenden Explorationsergebnissen aus Nevada. Nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr die Silberproduktion deutlich steigern konnte, leitet das Management nun einen strategischen Kurswechsel ein. Statt reiner Volumenjagd steht künftig die Profitabilität im Vordergrund.
Goldfunde in Nevada
Am Dienstag präsentierte der Konzern die Resultate seines Bohrprogramms auf der Jerritt Canyon Goldmine. Mit 57 Bohrlöchern suchte das Team gezielt nach neuen mineralisierten Zonen unterhalb der bekannten Gesteinsschichten. Die Ergebnisse belegen das Potenzial für eine Erweiterung der bestehenden Ressourcen, sowohl im Untertagebau als auch für mögliche Tagebau-Projekte.
CEO Keith Neumeyer sieht die Strategie bestätigt und plant weitere Investitionen, um das über 30.000 Hektar große Gebiet systematisch zu erschließen. Ein formelles Ressourcen-Update, das die genauen Mengen der neu entdeckten Zonen beziffert, steht allerdings noch aus.
Rekordzahlen und neue Prioritäten
Das Fundament für diese aufwendigen Explorationsarbeiten bildet eine äußerst robuste Bilanz. Im vierten Quartal 2025 übertraf First Majestic die Erwartungen deutlich und erzielte einen Rekordumsatz von knapp 464 Millionen US-Dollar. Mit liquiden Mitteln von rund 940 Millionen US-Dollar im Rücken ändert sich nun die operative Ausrichtung für das Jahr 2026. Das Management drosselt die geplante Fördermenge leicht und fokussiert sich stattdessen auf höhere Margen.
Diese Position der Stärke spiegelt sich auch am Kapitalmarkt wider. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von über 55 Prozent und notierte am Donnerstag bei 21,30 Euro. Ein anhaltendes strukturelles Angebotsdefizit im Silbermarkt stützt diese Entwicklung fundamental. Allein der Bedarf aus der Elektroautoindustrie, die pro Fahrzeug fast doppelt so viel Silber benötigt wie bei klassischen Verbrennern, sorgt für eine konstant hohe industrielle Nachfrage.
Ausblick auf Ende März
Neben den Fortschritten in Nevada rückt nun ein weiteres Projekt in den Fokus der Investoren. Für Ende März 2026 erwartet der Markt die erste offizielle Ressourcenschätzung für die im vergangenen Jahr entdeckte Santo Niño-Ader auf der mexikanischen Santa Elena-Anlage. Da metallurgische Tests bereits Gewinnungsraten von über 95 Prozent für Gold und Silber bestätigten, rechnen Beobachter mit einer signifikanten Ausweitung der nachgewiesenen Reserven. Diese anstehenden Daten liefern die nächste konkrete Grundlage zur fundamentalen Bewertung des Unternehmens.
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