FACC steuert auf eine wegweisende Woche zu. Während das Papier am Freitag mit einem Schlusskurs von 12,28 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch markierte, blicken Marktteilnehmer nun gespannt auf den kommenden Mittwoch. Kann der Luftfahrtzulieferer mit den vorläufigen Jahreszahlen die gewachsenen Erwartungen der Anleger erfüllen?

Fokus auf Profitabilität und Cashflow

Im Zentrum des Interesses stehen die Ergebnisse der drei Hauptgeschäftsbereiche Aerostructures, Engines & Nacelles sowie Cabin Interiors. Investoren achten dabei besonders auf die operative Effizienz und die Fortschritte bei internen Sparprogrammen. Ein kritischer Faktor bleibt die Cashflow-Entwicklung, da die Branche weiterhin unter dem Druck globaler Lieferketten-Herausforderungen steht.

Die jüngste Performance der Aktie ist beachtlich: Innerhalb der letzten zwölf Monate legte der Titel um rund 72 Prozent zu. Dieser Aufwärtstrend spiegelt das Vertrauen in die Erholung des Aerospace-Sektors wider, erhöht jedoch gleichzeitig den Rechtfertigungsdruck für die anstehende Bilanz des Geschäftsjahres 2025.

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Voller Terminkalender im Februar

Bevor die harten Fakten auf den Tisch kommen, präsentiert sich das Management am Dienstag, den 24. Februar, auf einer Investorenkonferenz in Madrid. Der Austausch mit institutionellen Anlegern dient dazu, die strategische Positionierung im Umfeld steigender Produktionsraten bei den großen Flugzeugbauern zu erläutern.

Nur einen Tag später, am Mittwoch, den 25. Februar, folgt der wichtigste Termin: Die Veröffentlichung der vorläufigen Finanzergebnisse. Diese Daten werden Aufschluss darüber geben, wie effektiv FACC die robuste Nachfrage in konkrete Gewinne ummünzen konnte.

Charttechnik liefert Rückenwind

Die technische Verfassung des Titels stützt das derzeit positive Momentum. Mit dem jüngsten Kursanstieg von 6,60 Prozent am Freitag notiert die Aktie rund 35 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 9,06 Euro. Trotz dieser dynamischen Entwicklung zeigt der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 51,9 derzeit keine überkaufte Marktsituation an.

Am Mittwoch wird sich zeigen, ob die fundamentalen Daten den Sprung auf das 52-Wochen-Hoch rechtfertigen. Bestätigen die Zahlen den positiven Trend bei der Profitabilität, bleibt das aktuelle Kursniveau von 12,28 Euro die maßgebliche Unterstützung. Enttäuscht der Ausblick hingegen, rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei 11,41 Euro als nächste charttechnische Fangfrage in den Fokus.

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