Evotec Aktie: Stimmrechte steigen
Das neue Jahr bringt bei Evotec zwei Meldungen: Goldman Sachs erhöht seine Beteiligung auf über 5 Prozent, und die Hamburger besetzen die Führung der Investor Relations neu. Die Aktie bleibt jedoch angeschlagen – das Papier notiert weiterhin nahe der Tiefstände von Ende 2025.
Goldman Sachs stockt auf
Der US-Finanzkonzern Goldman Sachs Group hält nun 5,27 Prozent der Stimmrechte an Evotec. Die Position setzt sich zusammen aus 0,23 Prozent direkten Aktien und 5,04 Prozent über Finanzinstrumente. Bei der vorherigen Meldung lag die Gesamtposition noch bei 4,63 Prozent.
Die Instrumenten-Position im Detail:
- Right to Recall: 2,73 Millionen Stimmrechte (1,54%)
- Right of Use: 4,78 Millionen Stimmrechte (2,69%)
- Swaps und Call Warrants: 1,45 Millionen Stimmrechte (0,82%)
Die Meldung erfolgte nach Überschreitung der 5-Prozent-Schwelle am 23. Dezember 2025. Neben Goldman Sachs halten Triton GP HoldCo und Mubadala Investment Company ebenfalls mehr als 5 Prozent. Der Streubesitz liegt bei etwa 83 Prozent.
Neue Führung für Kapitalmarktkommunikation
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Dr. Fakih bringt über 15 Jahre Branchenerfahrung mit – unter anderem von QIAGEN, MorphoSys und CureVac. Sie folgt auf Volker Braun, der die IR- und ESG-Funktion in den vergangenen fünf Jahren leitete. Die Zusammenlegung von Investor Relations und Unternehmenskommunikation soll die Abstimmung mit allen Stakeholdern verbessern.
Aktie weiterhin unter Druck
Das Papier bleibt in schwierigem Fahrwasser. Von rund 8,50 Euro zum Jahresbeginn 2025 fiel der Kurs kontinuierlich auf ein Tief von 4,90 Euro im Dezember. Aktuell notiert die Aktie bei etwa 5,50 bis 5,60 Euro – knapp 67 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 9,33 Euro vom Februar 2025.
Die Personalentscheidung unterstreicht, dass das Management die Kapitalmarktkommunikation als Erfolgsfaktor betrachtet. Ob die strategische Neuausrichtung bei Investoren verfängt, wird sich zeigen müssen.
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