Evotec Aktie: JPMorgan zieht sich zurück!
Die US-Großbank JPMorgan Chase hat ihre Beteiligung an Evotec drastisch reduziert. Der Finanzriese unterschritt am 24. Dezember 2025 die wichtige 5-Prozent-Schwelle und hält nun nur noch 3,64 Prozent der Stimmrechte – zuvor waren es 5,62 Prozent. Ein klares Signal, das aufhorchen lässt.
Was steckt hinter dem Rückzug?
Der Abbau erfolgte über mehrere Instrumente: Die direkten Stimmrechte schrumpften von 3,23 auf magere 1,29 Prozent. JPMorgan reduzierte sowohl direkte Aktienpositionen als auch Rückrufrechte für verliehene Aktien sowie Equity Swaps. Die Meldung gemäß Wertpapierhandelsgesetz macht deutlich: Hier verabschiedet sich ein bedeutender Investor Stück für Stück.
Doch es gibt auch positive Nachrichten: Evotec verstärkt die Kommunikation mit der Finanzwelt. Am 2. Januar 2026 gab der Hamburger Biotech-Konzern die Ernennung von Dr. Sarah Fakih zur Executive Vice President für Global Communications and Investor Relations bekannt. Die neu geschaffene Position soll Kommunikation und Investorenbetreuung enger verzahnen – ein Zeichen, dass CEO Dr. Christian Wojczewski die Bedeutung klarer Botschaften erkannt hat.
Kommt die Trendwende im Biotech-Sektor?
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Interessant wird es beim Blick auf den Gesamtmarkt. Marktbeobachter rechnen für 2026 mit einem möglichen Comeback des Biotech-Sektors. Nach Jahren der Flaute zeigen mehrere Titel signifikante technische Bodenbildungen. Während 2025 vor allem Rohstoff- und Minenwerte brillierten, könnte das neue Jahr einen Perspektivenwechsel bringen.
Für Evotec bedeutet das: Die Aktie steht an einem kritischen Punkt. Einerseits zieht sich mit JPMorgan ein Schwergewicht zurück. Andererseits positioniert sich das Unternehmen mit der neuen Kommunikationsstrategie für eine bessere Kapitalmarktwahrnehmung. Dr. Fakih, die von CureVac kommt und über 15 Jahre Erfahrung in den Life Sciences mitbringt, soll die Lücke schließen, die der Abgang von Volker Braun hinterlässt.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob Evotec vom erwarteten Biotech-Aufschwung profitieren kann – oder ob der Rückzug institutioneller Investoren wie JPMorgan erst der Anfang einer längeren Durststrecke ist.
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