Zum Jahresstart 2026 gerät die Evotec-Aktie erneut unter Verkaufsdruck. Der Grund: JPMorgan Chase hat seine Beteiligung drastisch reduziert und unterschritt dabei die wichtige 5-Prozent-Schwelle. Während das Management mit einer neuen Personalentscheidung gegensteuern will, sprechen institutionelle Investoren mit ihren Portfolioumschichtungen eine klare Sprache.

Radikaler Abbau durch US-Großbank

Die Zahlen aus der aktuellen Stimmrechtsmitteilung sind eindeutig: JPMorgan reduzierte seine Position von 5,62 Prozent auf nur noch 3,64 Prozent. Besonders auffällig ist der Verkauf der direkt gehaltenen Aktien, deren Anteil auf 1,29 Prozent zusammenschmolz.

Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Noch Mitte Dezember hatte die Bank ihre Position ausgebaut, nur um kurz vor Jahresende wieder massiv zu verkaufen. Diese schnelle Kehrtwende deutet auf eine Neubewertung der Risiken hin.

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Neue Investor-Relations-Chefin soll Vertrauen wiederherstellen

Evotec reagiert mit einer Personalentscheidung: Dr. Sarah Fakih übernimmt als Executive Vice President die neu geschaffene Position für Global Communications & Investor Relations. Sie berichtet direkt an CEO Dr. Christian Wojczewski.

Ihre Aufgabe ist klar umrissen: Die beschädigte Kommunikation mit den Kapitalmärkten reparieren und die Unternehmensstory neu vermitteln. Ob diese Maßnahme gegen den aktuellen Verkaufsdruck großer Investoren ankommen kann, muss sich erst zeigen.

Kritische Marke bei 5,50 Euro

Die Aktie notiert aktuell bei rund 5,54 Euro. Nach dem schwachen Jahr 2025, in dem der Kurs von über 8,50 Euro auf das aktuelle Niveau fiel, bewegt sich das Papier in einem fragilen Bereich.

Die Marke von 5,50 Euro fungiert derzeit als wichtige Unterstützung. Der institutionelle Verkaufsdruck erhöht das Angebot und erschwert eine nachhaltige Erholung. Ein Unterschreiten dieser Schwelle könnte weitere Abgaben nach sich ziehen, während das erhöhte Handelsvolumen durch die JPMorgan-Verkäufe für zusätzliche Volatilität sorgt.

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