Während Evonik auf der weltgrößten Geflügel- und Futtermittelmesse in Atlanta neue Produkte für nachhaltige Tierernährung vorstellt, mehren sich die kritischen Stimmen von Analysten. Zudem bedroht ein Wintersturm an der US-Golfküste die Lieferketten der Chemieindustrie – auch Evonik betreibt dort einen wichtigen Produktionsstandort.

Analysten drehen auf neutral bis negativ

Die französische Großbank BNP Paribas stufte die Aktie am 21. Januar von "Outperform" auf "Neutral" herab. Bereits am 16. Januar hatten JP Morgan und Barclays ihre neutralen Voten bestätigt. Noch deutlicher fiel die Einschätzung des Analysehauses Berenberg aus: Die Experten senkten ihre Bewertung Anfang Januar auf "Sell" und begründeten dies mit strukturellem Margendruck im Methionin-Geschäft.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Evonik?

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Teilnahme an der IPPE-Messe in Atlanta (27.-29. Januar 2026)
  • Produktneuheit "Trogamid R": Recycling-Polyamid aus Brillenindustrie-Abfällen
  • Analysten-Trend: Überwiegend neutrale bis negative Einschätzungen
  • Wintersturm bedroht Produktion an US-Golfküste
  • Nächster Finanztermin: Jahresbericht 2025 am 4. März 2026

Kreislaufwirtschaft im Fokus

Mit der Einführung von "Trogamid R" am 23. Januar setzt Evonik ein Signal im Bereich Kreislaufwirtschaft. Das transparente Polyamid wird aus Produktionsabfällen der Brillenindustrie recycelt und soll die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns im Segment Hochleistungskunststoffe stärken.

Wetterextreme belasten Sektor

Ein schwerer Wintersturm an der US-Golfküste führte in den vergangenen Tagen zu Produktionsunterbrechungen bei mehreren Chemieunternehmen. Die Region ist ein wichtiger Standort für die Branche – auch Evonik betreibt dort bedeutende Anlagen. Marktbeobachter verfolgen aufmerksam mögliche Auswirkungen auf Lieferketten und Energieversorgung.

Am 4. März folgt der Geschäftsbericht für 2025. Dann wird sich zeigen, wie sich die strukturellen Herausforderungen im Methionin-Geschäft auf die Margen ausgewirkt haben.

Evonik-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Evonik-Analyse vom 27. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Evonik-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Evonik-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Evonik: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...