Ein Eutelsat-geführtes Konsortium hat heute die Auswahl auf zwei Finalisten für den Bau der milliardenschweren IRIS²-Satellitenkonstellation eingegrenzt. Diese Weichenstellung markiert den Übergang von der Planungs- zur Umsetzungsphase eines der ambitioniertesten Raumfahrtprojekte Europas.

Tektonische Verschiebungen im Orbit

Das "SpaceRISE"-Konsortium mit Eutelsat, Hispasat und SES zieht Airbus Defence and Space und Aerospacelab in die engere Wahl für den Bau von 290 Satelliten. Das Projektvolumen ist gewaltig: 6,5 Milliarden Euro öffentliche Mittel und über 4 Milliarden Euro privates Kapital stehen bereit.

Doch was bedeutet dieser Schritt konkret für Eutelsat? Die Entscheidung zeigt, dass das strategisch wichtige IRIS²-Projekt planmäßig voranschreitet. Für den Satellitenbetreiber geht es dabei um langfristige Einnahmen aus dem Government- und Sicherheitssegment.

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Doppelstrategie: Europa und Asien unter Druck

Parallel zur europäischen Projektentwicklung läuft die Offensive in Wachstumsmärkten. Eutelsat OneWeb drängt gemeinsam mit anderen Anbietern die indische Regierung zu niedrigeren Lizenz- und Spektrumsgebühren.

Kann diese Lobbyarbeit das immense Potenzial des indischen Marktes erschließen? Die regulatorischen Rahmenbedingungen bleiben eine kritische Variable für den kommerziellen Erfolg der Expansionsstrategie.

Börse zögert - Transformation läuft

Die Aktie zeigte sich im heutigen Handel volatil bei rund 3,11 Euro. Kein Wunder: Die Anfang August vorgelegten Jahreszahlen offenbarten die anhaltenden Herausforderungen im traditionellen Broadcast-Geschäft.

• IRIS²-Projektvolumen: über 10 Mrd. Euro
• Satellitenanzahl: 290 Einheiten
• Strategischer Fokus: Government-/Sicherheitssegment
• Nächster Meilenstein: Finale Auftragsvergabe

Unter neuer Führung von Eric Labaye vollzieht Eutelsat den Wandel vom TV-Anbieter zum GEO-LEO-Konnektivitätsplayer. Die hohen Investitionen und Transformationsrisiken stehen jedoch weiterhin den Wachstumschancen gegenüber.

Am 6. November liefern die Q1-Zahlen den nächsten Faktencheck zur Dynamik des Konnektivitätsgeschäfts. Bis dahin bleibt die Frage: Schafft Eutelsat den Sprung in die neue Ära der Satellitenkommunikation?

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