Die Eutelsat Aktie beendete 2025 bei 1,71 Euro – ein Bruchteil des Jahreshochs von 9,30 Euro. Nach der massiven Verwässerung durch die 1,5-Milliarden-Kapitalerhöhung im vierten Quartal stellt sich die Frage: Kann der Satellitenbetreiber nun operativ liefern? Ein neuer Deal aus Afrika gibt erste Hinweise.

Vom 9-Euro-Niveau auf unter 2 Euro

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Vom 52-Wochen-Hoch bei 9,30 Euro fiel die Aktie im Tief bis auf 1,15 Euro. Der Jahresschlusskurs von 1,71 Euro markiert zwar eine leichte Stabilisierung, doch die Dimension des Absturzes ist enorm. Verantwortlich dafür war primär die Kapitalerhöhung über rund 1,5 Milliarden Euro zur Finanzierung der OneWeb-Integration und zum Schuldenabbau.

Die Verwässerung traf Altaktionäre hart. Selbst die vorsichtige Hochstufung der Deutschen Bank von "Sell" auf "Hold" im Dezember konnte daran wenig ändern. Die Begründung der Analysten: Der akute Finanzdruck sei zwar gewichen, doch nun müsse das Management zeigen, dass die Investition rentabel ist.

OneWeb-Deal validiert Geschäftsmodell

Während die Börsen am Neujahrstag geschlossen blieben, meldete Eutelsat eine Partnerschaft mit Airtel Gabon. Kern der Kooperation: High-Speed-Internet in Personenzügen über die OneWeb-Satellitenkonstellation im niedrigen Erdorbit.

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Die wichtigsten Fakten:
* Erfolgreiche Tests der LEO-Technologie abgeschlossen
* Rollout der Konnektivitätsdienste in Zügen beginnt
* Erste konkrete B2B-Anwendung für OneWeb in Afrika
* Validierung der Technologie für Mobilitätslösungen in Schwellenländern

Die Bedeutung: Nach der teuren Integration liefert OneWeb nun erste greifbare Praxisbeweise. Philippe Baudrier, Vice President Africa bei Eutelsat, betonte die Relevanz für die digitale Infrastruktur der Region. Für Anleger ist dies ein Signal, dass die Technologie funktioniert und sich vermarkten lässt.

Bodenbildung oder nur eine Verschnaufpause?

Der Deal mit Airtel Gabon allein wird die Aktie nicht zurück auf alte Höhen katapultieren. Dafür ist das Projekt zu klein. Entscheidend wird sein, ob weitere solcher Verträge folgen und ob die OneWeb-Synergien tatsächlich die operative Marge heben.

Die nächsten Wochen zeigen, ob die Stabilisierung um 1,70 Euro Bestand hat. Der Titel bleibt hochspekulativ – ein Turnaround-Kandidat, bei dem Anleger auf die operative Umsetzung der Strategie setzen. Erste Signale gibt es nun, die Bewährungsprobe folgt in den Quartalszahlen des ersten Quartals 2026.

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