European Lithium stellt seine Wachstumsstrategie breiter auf und drängt in den Titan-Sektor. Der Konzern will sich dafür über die Übernahme der US-Holding Velta Holding Zugriff auf verifizierte Titan-Assets in der Ukraine sichern. Entscheidend ist dabei vor allem die Struktur des Deals – sie schont die Kasse.

Worum geht es konkret? Statt einer Barzahlung setzt European Lithium auf einen reinen Aktientausch.

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  • Übernahmeziel: Velta Holding (Titan-Assets in der Ukraine)
  • Struktur: All-scrip-Transaktion, Ausgabe von rund 173 Mio. voll eingezahlten Stammaktien
  • Assets: Burzulivsky integrierte Aufbereitungsanlage und Lagerstätte Likarivskoye
  • Einordnung: Laut Bericht rund 2% der globalen Titan-Feedstock-Produktion

Übernahme ohne Cash-Abfluss

Anders als frühere Berichte mit einem festen Cash-Wert nahelegten, läuft die Transaktion als Aktientausch. European Lithium gibt dafür rund 173 Millionen Aktien an die Velta-Aktionäre aus und erhält im Gegenzug 100% an Velta.

Der Vorteil: Die eigenen Barmittel bleiben unangetastet. Gleichzeitig sitzen beide Seiten über die Aktienstruktur „im selben Boot“, weil die Verkäufer künftig am Kursverlauf beteiligt sind.

Titan-Assets als zweites Standbein

Mit Burzulivsky und der Lagerstätte Likarivskoye holt sich European Lithium Kontrolle über Anlagen und Vorkommen, die global relevant sind. Im Text ist von etwa 2% der weltweiten Titan-Feedstock-Produktion die Rede.

Damit verschiebt sich das Profil: weg vom reinen Lithium-Thema, hin zu einem Multi-Commodity-Anbieter – mit Bezug zu europäischen Lieferketten in Verteidigung und Luftfahrt.

Wolfsberg bleibt der Taktgeber

Trotz Titan-Ausbau bleibt das Kernprojekt Wolfsberg in Österreich zentral. Das Projekt wird von Critical Metals Corp. gemanagt und erhielt zuletzt eine zweijährige Verlängerung der Bergbaulizenz – sie gilt nun bis 2027. Das gibt Zeit, technische Studien und die Finanzierung zu finalisieren.

Das Management peilt eine finale „Decision to mine“ bis Ende 2026 an. Voraussetzung dafür sind laut Text passende Marktbedingungen und eine stimmige Kapitalstruktur. Wolfsberg gilt weiter als strategischer Baustein für Europas Batterie-Ökosystem; genannt werden bestehende Kooperationsvereinbarungen, unter anderem mit BMW.

Im Blick bleibt dabei auch die Liquidität: Zuletzt wurden 2,5 Mio. Aktien von Critical Metals Corp. verkauft (Erlös ca. 45 Mio. A$). Die ausgewiesene Cash-Position liegt bei rund 356 Mio. A$; zusätzlich verbleibt ein Bestand von etwa 45,5 Mio. CRML-Aktien (im Text mit ca. 689 Mio. US$ bewertet).

Am Markt notierte die Aktie nach dem Liquiditäts-Update bei 0,23 A$. Bis Ende 2026 wird sich zeigen, ob European Lithium parallel den Titan-Zukauf abschließt und Wolfsberg zur finalen Investitionsentscheidung führt – die Lizenz dafür ist jedenfalls bis 2027 abgesichert.

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