Nach dem jüngsten Quartalsbericht verharrt die Autoliv-Aktie in einer Konsolidierungsphase. Während die operativen Ergebnisse zuletzt die Erwartungen übertrafen, sorgt der zurückhaltende Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 für eine abwartende Haltung am Markt. Kann der Sicherheitsspezialist trotz der prognostizierten Stagnation im Automobilsektor seine Bewertung rechtfertigen?

  • Analysten-Kursziel: 137,10 USD (Median)
  • Erwartetes EPS (Q1 2026): Auf 1,83 USD korrigiert (zuvor 2,04 USD)
  • Organisches Umsatzwachstum 2026: Prognose bei 0 %
  • Dividende: 0,87 USD (für Q4 deklariert)

Fokus auf Produktionszahlen

Das Management rechnet für das Gesamtjahr 2026 mit einem stagnierenden organischen Umsatzwachstum. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass die weltweite Produktion von Leichtfahrzeugen (LVP) um etwa ein Prozent sinkt. Damit wird die Entwicklung in den Kernmärkten China und Europa zum zentralen Kurstreiber: Sollten die realen Produktionsdaten stabiler ausfallen als die befürchteten minus ein Prozent, könnte Autoliv seine konservativen Ziele übertreffen.

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Analysten revidieren Gewinnschätzungen

Trotz des langfristig positiven Konsensus der Analysten gab es zuletzt Anpassungen bei den kurzfristigen Erwartungen. Am vergangenen Freitag senkte Zacks Investment Research die Schätzung für den Gewinn pro Aktie (EPS) im ersten Quartal 2026. Marktbeobachter achten nun darauf, ob weitere Institutionen ihre Modelle anpassen, insbesondere mit Blick auf die Margenerwartungen in einem schwierigen Marktumfeld.

Bewertung im Branchenvergleich

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 13 gilt die Aktie im Vergleich zu volatileren Werten der Branche als defensiver Anker. Während Wettbewerber wie Magna International teils mit Abschlägen zum inneren Wert gehandelt werden, positioniert sich Autoliv durch eine stabile Dividende und die jüngste operative Stärke als verlässlicher Wert für sicherheitsorientierte Anleger.

Die weitere Kursentwicklung hängt bis zur Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen im April maßgeblich von makroökonomischen Indikatoren ab. Im Zentrum steht dabei die reale Entwicklung der globalen Fahrzeugproduktion, da jede Abweichung von der prognostizierten Schrumpfung die Fähigkeit des Unternehmens beeinflusst, seine Wachstumsziele zu übertreffen.

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