Die US-Börsenaufsicht SEC liefert die lang ersehnte regulatorische Klarheit, und Europas größter Vermögensverwalter Amundi bringt einen tokenisierten Millionen-Fonds auf die Blockchain. Eigentlich sind das Nachrichten, die Krypto-Investoren jubeln lassen sollten. Stattdessen reagiert der Markt mit Kapitalabflüssen bei den ETFs und spürbarem Verkaufsdruck.

Regulatorischer Durchbruch und institutionelles Geld

Am Donnerstag veröffentlichte die SEC eine wegweisende Richtlinie auf Basis des GENIUS Acts. Die Behörde stuft die meisten Krypto-Assets und Staking-Dienste nun nicht mehr als Wertpapiere ein, was eine enorme rechtliche Unsicherheit für das gesamte Ökosystem beseitigt. Parallel dazu startete Amundi den „Spiko Amundi Overnight Swap Fund“ (SAFO). Der Vermögensverwalter nutzt die Ethereum-Infrastruktur, um Geldmarktinstrumente im Wert von zunächst 100 Millionen US-Dollar als Token abzubilden und das Treasury-Management für institutionelle Anleger effizienter zu gestalten.

Auch auf technischer Ebene gibt es Fortschritte. Gründer Vitalik Buterin schlug diese Woche die sogenannte „Fast Confirmation Rule“ vor. Dieses Update soll die Bestätigungszeiten für Transaktionen auf lediglich 12 Sekunden reduzieren, ohne dass dafür ein komplexer Hard Fork notwendig ist. Das verspricht besonders für die Interaktion mit Layer-2-Netzwerken eine spürbare Beschleunigung.

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ETFs bluten aus

Trotz dieser fundamentalen Meilensteine zeigt die Preiskurve nach unten. Bei einem aktuellen Kurs von rund 2.152 US-Dollar summiert sich das Minus seit Jahresbeginn mittlerweile auf über 28 Prozent. Ein wesentlicher Treiber für diese Schwäche sind die US-Spot-ETFs, die am Mittwoch eine sechstägige Zuflussserie beendeten. Allein aus dem Fidelity FETH flossen über 37 Millionen US-Dollar ab. Analysten der Citigroup reagierten auf das eingetrübte Marktumfeld und senkten ihr 12-Monats-Kursziel von 4.304 auf 3.175 US-Dollar.

Die aktuelle Lage offenbart eine klare Zweiteilung. Während Ethereum seine Rolle als Basis-Infrastruktur für traditionelle Finanzriesen wie Amundi festigt und historischen regulatorischen Rückenwind erhält, ziehen ETF-Anleger kurzfristig Kapital ab. Der zeitgleiche Rückgang des On-Chain-Volumens um fast 50 Prozent auf 17,7 Milliarden US-Dollar unterstreicht die momentane Zurückhaltung der Marktteilnehmer trotz verbesserter Rahmenbedingungen.

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