Ethereum startet mit einem widersprüchlichen Bild in das Jahr 2026. Während der Kurs zuletzt an wichtigen charttechnischen Hürden scheiterte und konsolidiert, verzeichnet die Blockchain im Hintergrund historische Rekordwerte bei der Nutzung. Anleger stehen vor der Frage: Kann die massive fundamentale Stärke den Preis zurück in den Aufwärtstrend ziehen oder überwiegen kurzfristig die Gewinnmitnahmen?

Technische Hürden und Gewinnmitnahmen

Die zweitgrößte Kryptowährung handelt aktuell bei 3.104,22 US-Dollar und verzeichnet auf Wochensicht ein Plus von 3,46 Prozent. Dennoch dominiert kurzfristig eine Konsolidierung, nachdem der Ausbruch über die Widerstandszone bei 3.300 US-Dollar misslang. Marktbeobachter werten die jüngste Bewegung als klassische Gewinnmitnahmen kurzfristiger Händler, die den Kurs zurück in Richtung der Unterstützungszone drückten.

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Charttechniker identifizieren auf dem Tageschart eine potenzielle inverse Kopf-Schulter-Formation. Damit dieses bullische Muster aktiviert wird, müsste Ethereum jedoch nachhaltig über die Marke von 3.300 US-Dollar schließen. Ein Rückfall unter 2.900 US-Dollar würde dieses Szenario hingegen negieren.

Netzwerkdaten auf Allzeithoch

Im starken Kontrast zur verhaltenen Kursentwicklung steht die tatsächliche Nutzung der Blockchain. Rund um den Jahreswechsel erreichte das Netzwerk historische Höchststände bei der Transaktionsanzahl, getrieben durch Aktivitäten im Bereich Decentralized Finance (DeFi) und Stablecoin-Transfers.

Gleichzeitig verknappt sich das verfügbare Angebot:
* Die Warteschlange für Validatoren, die ihre Anteile abziehen wollen, fiel auf ein Sechs-Monats-Tief.
* Das an Börsen gehaltene Ethereum ist auf unter neun Prozent der Gesamtmenge gesunken.
* Rund 29 Prozent des gesamten Angebots sind mittlerweile in Staking-Verträgen gebunden.

Diese Daten deuten darauf hin, dass der Verkaufsdruck strukturell abnimmt, da Investoren ihre Bestände zunehmend langfristig sichern oder in die Eigenverwahrung überführen.

Upgrades und institutionelles Interesse

Technologisch hat Ethereum mit der Erhöhung der Datenkapazität („Blobs“) am 8. Januar einen weiteren Schritt gemacht, um Transaktionskosten für Layer-2-Netzwerke zu senken. Für das erste Halbjahr 2026 steht zudem das "Glamsterdam"-Upgrade auf der Roadmap, das die Skalierbarkeit weiter verbessern soll.

Flankiert wird die technische Entwicklung durch anhaltendes Interesse großer Kapitalgeber. Die Zuflüsse in Spot-ETFs übertrafen zuletzt sogar jene von Bitcoin-Produkten, was das wachsende Vertrauen institutioneller Anleger unterstreicht.

Die kommenden Wochen dürften richtungsweisend sein. Gelingt es den Käufern, die Zone zwischen 3.000 und 3.100 US-Dollar zu verteidigen, bilden die rekordhohen On-Chain-Daten und die bevorstehenden Protokoll-Upgrades eine solide Basis für einen erneuten Test der Widerstände.

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