Ethereum: Klarheit fehlt!
Ethereum-Anleger brauchen derzeit starke Nerven. Eine Kette von Zwangsliquidationen – von Händlern bereits als „Black Sunday II“ bezeichnet – hat eine massive Abwärtsspirale in Gang gesetzt. Während die technologische Weiterentwicklung der Blockchain im Hintergrund planmäßig verläuft, dominiert an den Märkten die Flucht aus Risiko-Assets und drückt den Kurs auf ein neues Jahrestief.
Milliarden-Liquidationen als Auslöser
Ursache für den drastischen Kursverfall ist eine der schwersten Marktkorrekturen der letzten Monate. Am 1. Februar wurden gehebelte Positionen im Wert von rund 2,2 Milliarden US-Dollar zwangsliquidiert – das größte Ereignis dieser Art seit Oktober 2025. Dieser sogenannte „Deleveraging“-Effekt setzte sich im Wochenverlauf fort: Weitere Positionen im Volumen von 700 Millionen US-Dollar wurden glattgestellt. Berichten zufolge sahen sich auch Großinvestoren gezwungen, Ether im Wert von 371 Millionen US-Dollar abzustoßen, um ihre Verpflichtungen bei DeFi-Protokollen wie Aave zu decken.
Makroökonomischer Gegenwind
Zusätzlich belasten externe Faktoren den Krypto-Sektor. Spekulationen über eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve haben dem US-Dollar Auftrieb gegeben. Ein starker Dollar entzieht traditionell Risiko-Anlagen wie Kryptowährungen Liquidität, da Kapital in vermeintlich sicherere Häfen umgeschichtet wird. Dieser Trend spiegelt sich im gesamten Markt wider, wo auch Bitcoin und Solana deutliche Verluste verzeichnen.
Technische Indikatoren untermauern das negative Bild. Der Chaikin Money Flow (CMF) signalisiert anhaltende Kapitalabflüsse, während der ADX-Indikator einen stabilen Abwärtstrend bestätigt. Mit einem aktuellen Kurs von rund 1.820 US-Dollar hat Ethereum innerhalb einer Woche über 35 Prozent an Wert eingebüßt und notiert nun auf dem tiefsten Stand der letzten 52 Wochen.
Technologischer Fortschritt läuft weiter
Ungeachtet der Preisturbulenzen hält das Entwickler-Team am Zeitplan fest. Nach dem erfolgreichen „Fusaka“-Upgrade im Dezember steht für die erste Jahreshälfte 2026 das „Glamsterdam“-Update auf der Agenda. Dieses soll unter anderem durch die Trennung von Block-Erstellung und -Vorschlag (ePBS) die Dezentralisierung stärken und die Effizienz der Datenverarbeitung verbessern.
Ausblick
Kurzfristig bleiben jedoch die Marktstruktur und makroökonomische Daten die entscheidenden Treiber. Erst wenn der aktuelle Zyklus des Schuldenabbaus im System vollständig abgeschlossen ist und sich die Risikobereitschaft der institutionellen Investoren stabilisiert, kann eine nachhaltige Bodenbildung erfolgen.
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