Indutrade startet mit zwei deutlichen Signalen in das neue Geschäftsjahr. Während der schwedische Industriekonzern seine erste Übernahme des Jahres 2026 in Dänemark unter Dach und Fach brachte, baute der größte Anteilseigner Lundbergs seine Position deutlich aus. Nach einem Kursrückgang von rund 20 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate deutet die Aktivität der Insider auf ein wachsendes Vertrauen in die Bewertung des Unternehmens hin.

Lundbergs nutzt das Kursniveau

Im Fokus der Marktteilnehmer steht die jüngste Transaktion der Beteiligungsgesellschaft Lundbergs. Zwischen dem 2. und 4. Februar erwarb der Großaktionär insgesamt eine Million zusätzliche Aktien zu einem Durchschnittspreis von rund 223 schwedischen Kronen (SEK). Mit einem Investitionsvolumen von etwa 223,2 Millionen SEK festigt Lundbergs seine Position als Ankeraktionär und hält nun mehr als 26,6 Prozent der Stimmrechte.

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Zusätzlich zum Engagement des Großaktionärs gab es Bewegungen im Management. Gustav Ruda, verantwortlich für Akquisitionen und Geschäftsentwicklung, kaufte am 2. Februar ebenfalls Anteile über die Börse in Stockholm. Solche koordinierten Käufe von Insidern und Hauptaktionären werden am Markt oft als Indikator dafür gewertet, dass die interne Führung die aktuelle Bewertung der Aktie als attraktiv einstuft.

Strategische Expansion in Dänemark

Parallel zu den Aktientransaktionen treibt Indutrade sein operatives Geschäft durch Zukäufe voran. Am 2. Februar wurde die Übernahme des dänischen Spezialisten Belman A/S abgeschlossen. Das Unternehmen fertigt Kompensatoren für die Schifffahrt, Prozessindustrie und Energieerzeugung. Mit einem Jahresumsatz von rund 180 Millionen dänischen Kronen und Standorten in Dänemark sowie Indien wird Belman in den Geschäftsbereich „Process, Energy & Water“ integriert.

Diese Akquisition passt in das bewährte Muster von Indutrade, technologisch spezialisierte Nischenanbieter zu erwerben. Das Management erwartet, dass sich die Übernahme bereits kurzfristig leicht positiv auf den Gewinn pro Aktie auswirken wird.

Die wichtigsten Kennzahlen des Jahresabschlusses 2025:

  • Umsatz: 32,23 Milliarden SEK (minus 1 % zum Vorjahr)
  • Auftragseingang: Anstieg um 2 % auf 32,68 Milliarden SEK
  • Dividende: Vorschlag von 3,10 SEK pro Aktie (Vorjahr: 3,00 SEK)
  • EBITA-Marge: 13,8 %

Trotz eines leichten Umsatzrückgangs im vergangenen Geschäftsjahr zeigt der gestiegene Auftragseingang eine Stabilisierung der Nachfrage. Die geplante Anhebung der Dividende unterstreicht zudem die solide Cashflow-Situation des Konzerns.

Termine und Ausblick

Reichen diese Vertrauensbeweise der Insider aus, um die Aktie nach der Schwächephase des letzten Jahres nachhaltig zu stabilisieren? Mit einem aktuellen Kurs von 21,60 € notiert das Papier derzeit noch deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 29,54 €, konnte sich aber in den letzten sieben Tagen bereits um etwa 8 Prozent erholen.

Für Anleger sind in den kommenden Wochen zwei Termine entscheidend: Am 10. März veröffentlicht Indutrade den vollständigen Geschäftsbericht für 2025. Am 24. April folgen die ersten Quartalszahlen für das laufende Jahr, die zeigen werden, wie stark die neuen Akquisitionen zum organischen Wachstum beitragen können. Die Hauptversammlung ist für den 1. April angesetzt, wobei die Dividendenzahlung bei Zustimmung für den 10. April erwartet wird.

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