Ethereum startet holprig ins neue Jahr. Nach einem kurzen Ausflug über die 3.300-Dollar-Marke folgte die Ernüchterung – der Kurs rutschte ab, aktuell notiert ETH bei rund 3.110 Dollar. Doch während der Preis schwächelt, deuten Bewegungen im Hintergrund auf Akkumulation hin. Gleichzeitig hat das Netzwerk gerade eine technische Erweiterung erhalten, die künftig für stabilere Gebühren sorgen könnte.

Massive Abflüsse von den Börsen

Die jüngste Kursschwäche täuscht über ein wichtiges Signal hinweg: Laut Blockchain-Analytiker Sentora flossen diese Woche Ethereum im Wert von 1,06 Milliarden Dollar von den Börsen ab. Das ist eine der stärksten Akkumulationsbewegungen der vergangenen Monate. Parallel dazu wuchs die Warteschlange für Validatoren um 120 Prozent – ein Zeichen dafür, dass Investoren ihre ETH langfristig ins Staking sperren wollen.

Auch institutionelle Akteure positionieren sich: SharpLink Gaming hat kürzlich 170 Millionen Dollar in eine Ethereum-Yield-Strategie investiert, während das Unternehmen Bitmine mittlerweile über 800.000 ETH gestaked hat. Die Netzwerkadresse-Zahlen erreichen neue Rekorde, was auf wachsende Nutzung hindeutet.

BPO2-Fork erhöht Netzwerkkapazität

Am 7. Januar implementierte Ethereum das BPO2-Upgrade, das die Datenkapazität pro Block deutlich erweitert. Die sogenannten "Blobs" – Datenpakete, die Layer-2-Netzwerke auf der Ethereum-Hauptkette ablegen – können nun in größerer Anzahl verarbeitet werden. Das Blob-Target stieg von 10 auf 14, die Obergrenze von 15 auf 21.

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Davon profitieren große Layer-2-Lösungen wie Arbitrum, Optimism, Base oder zkSync, deren Gebühren bei Netzwerkengpässen stark steigen können. Die Erweiterung verschafft ihnen mehr Spielraum und stabilisiert die Kosten für Endnutzer. Aktuell liegt die Blob-Nutzung noch deutlich unter der neuen Kapazität – Ethereum rüstet sich vorausschauend gegen künftige Engpässe.

ETF-Zuflüsse bleiben hoch

Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten in der vergangenen Woche Zuflüsse von 394 Millionen Dollar, über mehrere Wochen summieren sie sich auf mehr als drei Milliarden. Damit übertreffen sie im gleichen Zeitraum sogar die Bitcoin-ETF-Zuflüsse. Das unterstreicht das anhaltende institutionelle Interesse an Ethereum – trotz kurzfristiger Kursschwankungen.

Technische Perspektive

ETH prallte bei 3.300 Dollar ab und testet nun die 3.000-Dollar-Zone, die mit dem 50-Tage-Durchschnitt zusammenfällt. Solange diese Marke hält, bleibt das mittelfristige Bild konstruktiv. Ein nachhaltiger Ausbruch über 3.340 Dollar könnte neue Impulse setzen, während ein Bruch unter 3.000 Dollar weiteren Abwärtsdruck auslösen würde.

Mit Blick auf die kommenden Monate steht das Ethereum-Ökosystem vor wichtigen Protokoll-Upgrades: Aave v4 und Lido v3 sollen Anfang 2026 starten, der DeFi-Bereich bleibt also in Bewegung. Die Kombination aus steigender On-Chain-Aktivität, institutioneller Nachfrage und technischer Weiterentwicklung bildet das Fundament – kurzfristige Kursrücksetzer inklusive.

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