Analysten und Anleger sind bereits weitgehend von weiteren Wachstumschancen bei der Erste Group überzeugt. Kürzlich warf nun auch die Ratingagentur Fitch einen neuerlichen Blick auf das Unternehmen, wobei nichts Negatives aufgefallen zu sein scheint. Gelobt wurde das solide Geschäftsprofil der österreichischen Bankengruppe. Lob gab es zudem für die Expansion in Mittel- und Osteuropa sowie ein moderates Risikoprofil.

Besondere Aufmerksamkeit richtet sich in diesem Jahr auf Polen, nachdem die Erste Group dort einen kontrollierenden Anteil von 49 Prozent an der Santander Bank Polska übernahm. Letztere soll in Zukunft als Erste Bank Polska in Erscheinung treten und das Wachstum in der Region herzhaft vorantreiben. Bereits im vergangenen Jahr verdankten die Erste Group und andere Geldhäuser aus Europa ihre positive Entwicklung zu nicht unwesentlichen Teilen den Märkten im Osten des Kontinents.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Erste Bank?

Erste Group: Kaum zu stoppen

Bestätigt wurde für die Erste Group das langfristige Emittentenausfallrating mit "A" und der Ausblick wurde von den Experten als "stabil" bezeichnet. Mit anderen Worten gibt es nichts zu meckern und nicht einmal für dezente Zweifel scheint derzeit noch Raum zu sein. Dementsprechend bleiben die Anleger bestens gelaunt.

Im frühen Handel am Mittwoch gab die Erste Group-Aktie zwar etwas nach, blieb mit 109,20 Euro aber in direkter Nähe zum 52-Wochen-Hoch. Erst Ende vergangenen Jahres konnte der Titel erstmals die Marke von 100 Euro nach oben durchbrechen. Seither blickten die Käufer noch kein einziges Mal zurück.

Wohin geht die Reise?

Profitieren konnte die Erste Group an der Börse in den letzten Monaten auch davon, dass die Aktie lange Zeit unterschätzt wurde. Dadurch ergab sich viel Luft, um Verpasstes nachzuholen. Ewig wird es wohl nicht in die Höhe gehen und es gilt als eher unwahrscheinlich, dass noch einmal derart rasante Aufschläge wie im letzten Jahr gefeiert werden können. Die größten Optimisten unter den Analysten halten Kurse von bis zu 132 Euro aber durchaus noch für machbar.

Erste Bank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Erste Bank-Analyse vom 28. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Erste Bank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Erste Bank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Erste Bank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...