Equinor baut sein Erneuerbare-Energien-Portfolio in Lateinamerika weiter aus. Der norwegische Energiekonzern hat das baureife 230-MW-Windprojekt Esquina do Vento im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Norte von Vestas erworben — die erste Zusammenarbeit beider Unternehmen in Brasilien.

Was das Projekt bringt

Das Windkomplex umfasst 51 Turbinen und soll nach Fertigstellung rund 1 TWh Strom pro Jahr erzeugen — genug, um etwa 520.000 Haushalte zu versorgen. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 geplant, der kommerzielle Betrieb soll 2028 starten. Vestas liefert nicht nur die Turbinen, sondern übernimmt auch Betrieb und Wartung für 30 Jahre. Equinor erwartet zweistellige Projektrenditen; finanzielle Details der Transaktion wurden nicht genannt.

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Die Akquisition erfolgt über die vollständig im Besitz von Equinor befindliche Tochtergesellschaft Rio Energy und fügt dem bestehenden brasilianischen Portfolio von rund 600 MW Eigenkapazität weitere 230 MW hinzu. Bereits in Betrieb sind unter anderem der Onshore-Windpark Serra da Babilônia 1 (223 MW) sowie ein Solarkomplex gleichen Namens (140 MW) im Bundesstaat Bahia.

Aktienrückkauf läuft weiter

Parallel zur Akquisitionsmeldung veröffentlichte Equinor ein Update zum laufenden Rückkaufprogramm. Zwischen dem 16. und 20. März wurden 458.790 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 365,93 NOK erworben. Equinor hält damit insgesamt 64,2 Millionen eigene Aktien, was 2,51 Prozent des Grundkapitals entspricht. Die erste Tranche des 2026er-Programms umfasst bis zu 375 Millionen US-Dollar; das Gesamtprogramm für das laufende Jahr beläuft sich auf 1,5 Milliarden US-Dollar und läuft noch bis spätestens 30. März.

Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 65 Prozent zugelegt und notiert damit deutlich über ihren gleitenden Durchschnittswerten. Den nächsten konkreten Kurstreiber liefert der Q1-2026-Ergebnisbericht am 6. Mai 2026.

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