Equinor Aktie: Insider machen Kasse
Der norwegische Energiekonzern Equinor treibt aktuell sein größtes internationales Projekt in Brasilien voran und schüttet über Aktienrückkäufe massiv Kapital an die Anteilseigner aus. Gleichzeitig nutzen Personen aus dem direkten Unternehmensumfeld das aktuelle Preisniveau für Verkäufe. Ein Blick auf die jüngsten Pflichtmitteilungen offenbart entsprechende Transaktionen im Umfeld des Verwaltungsrats.
Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau
Am Mittwoch meldete das Unternehmen, dass Jon Olav Li, eine enge Bezugsperson von Verwaltungsratsmitglied Hilde Møllerstad, am 1. April 1.500 Aktien zu einem Preis von 400 Norwegischen Kronen veräußert hat. Bereits Ende März gab es einen kleineren Verkauf im Umfeld eines weiteren Mitglieds des Gremiums. Diese Gewinnmitnahmen fallen in eine Phase der Stärke: Seit Jahresbeginn hat das Papier um beachtliche 67 Prozent zugelegt und notiert mit einem gestrigen Schlusskurs von 34,88 Euro nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Den Insiderverkäufen steht das weitaus größere Rückkaufprogramm des Unternehmens selbst gegenüber. Equinor hat soeben die erste Tranche seines für 2026 geplanten Kapitalrückflusses abgeschlossen und dabei knapp 464.000 eigene Anteilsscheine erworben. Insgesamt plant der Verwaltungsrat für das laufende Jahr Rückkäufe im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar, abhängig von den Marktbedingungen und der Bilanzstärke.
Milliardenprojekt in Südamerika startet
Operativ untermauert der Konzern seine Ambitionen mit Fortschritten in Südamerika. Im Campos-Becken vor der Küste Brasiliens hat die Bohrphase für das Raia-Projekt begonnen. Mit einem Investitionsvolumen von rund neun Milliarden US-Dollar handelt es sich um das bisher größte internationale Vorhaben der Norweger. Ab dem geplanten Produktionsstart im Jahr 2028 soll das Feld mit einer Kapazität von 16 Millionen Kubikmetern pro Tag bis zu 15 Prozent des brasilianischen Gasbedarfs decken.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 hat das Management folgende operative Ziele definiert:
* Produktionswachstum: ca. 3 Prozent
* Senkung der Betriebskosten: 10 Prozent
* Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE): rund 13 Prozent
Aktionäre können sich neben den operativen Fortschritten auf die nächste Ausschüttung einstellen. Die vorgeschlagene Quartalsdividende von 0,39 US-Dollar je Aktie wird ab dem 13. Mai an der Osloer Börse und ab dem 15. Mai an der New York Stock Exchange mit dem entsprechenden Dividendenabschlag (ex-Dividende) gehandelt.
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