Equinor Aktie: Allzeithoch in Reichweite
Rekordproduktion, starke Cashflows und eine Aktie, die seit Jahresbeginn um über 73 Prozent zugelegt hat — Equinor liefert gerade auf allen Ebenen. Das historische Allzeithoch aus dem Jahr 2008 ist dabei zum greifbaren Ziel geworden.
Zahlen, die sich sehen lassen
2025 war für den norwegischen Energiekonzern ein Jahr der operativen Stärke. Die Tagesförderung kletterte auf durchschnittlich 2.137 Tausend Barrel Öläquivalent — ein Produktionsrekord und eine Steigerung von 3,4 Prozent gegenüber 2024. Neue Felder wie Johan Castberg und der Halten East Tie-back trugen maßgeblich dazu bei, dass die Förderung auf dem norwegischen Kontinentalschelf den höchsten Stand seit über 15 Jahren erreichte.
Das bereinigte Betriebsergebnis belief sich auf 27,6 Milliarden Dollar, der bereinigte Nettogewinn auf 6,43 Milliarden Dollar. Bemerkenswert: Trotz niedrigerer Rohstoffpreise erzielte das Unternehmen eine Kapitalrendite von 14,5 Prozent — ein Wert, der in der Branche seinesgleichen sucht. Die Nettoverschuldungsquote lag dabei mit 17,8 Prozent auf solidem Terrain, während organische Investitionen von 13,1 Milliarden Dollar getätigt wurden.
Allein an Steuern flossen 20,5 Milliarden Dollar, davon 19,7 Milliarden Dollar nach Norwegen. Das zeigt, welches Gewicht der Konzern im Heimatmarkt trägt.
Der Kurs läuft, aber ein Hindernis wartet
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An der New York Stock Exchange stiegen die Equinor-ADRs zuletzt bis auf 42,06 Dollar — und damit auf Schlagdistanz zum Allzeithoch von 42,47 Dollar aus dem Jahr 2008. Diese Marke, die seit fast zwei Jahrzehnten unberührt geblieben ist, könnte nun zum echten Test werden.
Der geopolitische Kontext dürfte den Rückenwind erklären: Der Iran-Konflikt hat die Energiepreise in Europa erheblich unter Druck gesetzt, Erdgaspreise schossen zeitweise auf rund 45 Euro pro Megawattstunde — etwa 50 Prozent über dem Vorkriegsniveau. In diesem Umfeld profitieren Ölkonzerne mit stabiler Förderung und diversifiziertem Portfolio überproportional. Equinor hat seit Ausbruch der Spannungen rund 24 Prozent zugelegt.
Parallel dazu treibt Europa die Beschleunigung der Energiewende voran. Equinor spielt auch dort mit: Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wuchs 2025 um 25 Prozent auf 3,67 Terawattstunden, und Offshore-Windprojekte wie Empire Wind und Dogger Bank schreiten weiter voran. Das macht den Konzern zu einem der wenigen Energietitel, der in beiden Szenarien — hohe Fossilpreise wie auch Energiewende — eine plausible Investitionsgeschichte erzählen kann.
Ob die 42,47-Dollar-Marke fällt, entscheidet sich nun an der Frage, ob die Marktstimmung für Energietitel anhält. Das 18 Jahre alte Allzeithoch jedenfalls war selten so nah.
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