Energiekontor Aktie: Siebter Verkauf
Energiekontor schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem weiteren Projektverkauf ab. Der Bremer Windkraftprojektierer veräußert zwei niedersächsische Windparks mit insgesamt 93 Megawatt an die österreichische illwerke vkw AG – schlüsselfertig und mit gesicherter EEG-Förderung. Damit bestätigt sich die Jahresbilanz von sieben erfolgreichen Transaktionen.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Verkauf der Windparks Haberloh (79 MW) und Heidkrug (14 MW) an illwerke vkw
- 13 Vestas-Anlagen mit 169 Meter Nabenhöhe
- Übergabe Ende 2027, EEG-Zuschlag aus Mai-Ausschreibung 2025 gesichert
- Siebter Projektverkauf im Jahr 2025, EBT-Guidance bleibt bei 30-40 Mio. Euro
Erweiterung bestehender Partnerschaft
Die beiden Parks im Landkreis Verden stehen nicht für einen isolierten Deal. Energiekontor und illwerke vkw arbeiten bereits seit 2021 zusammen, als der österreichische Energieversorger den Windpark Völkersen (11 MW) erwarb. Die jetzt veräußerten Projekte befinden sich in direkter Nachbarschaft zu dieser Anlage. Nach Inbetriebnahme verfügt illwerke vkw am Standort über eine Gesamtkapazität von rund 104 Megawatt.
Energiekontor übernimmt voraussichtlich auch für Haberloh und Heidkrug die technische und kaufmännische Betriebsführung – ein Modell, das sich bei Völkersen bewährt hat. Diese wiederkehrenden Service-Einnahmen ergänzen das Projektgeschäft.
Technische Dimension
Die 13 Windenergieanlagen vom Typ Vestas V162-7.2 sollen ab dem ersten vollen Betriebsjahr rund 220 Gigawattstunden Strom erzeugen. Das entspricht dem Jahresverbrauch von mehr als 66.000 Haushalten. Die Nabenhöhe von 169 Metern und der Rotordurchmesser von 162 Metern ermöglichen auch an Binnenlandstandorten hohe Erträge.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der negativen Jahresperformance von 23 Prozent sehen Analysten erhebliches Aufwärtspotenzial. M.M. Warburg und Metzler Capital Markets taxieren die Aktie auf 106 Euro, First Berlin auf 79 Euro. Selbst das konservativste Kursziel der DZ Bank (49 Euro) liegt noch deutlich über dem aktuellen Niveau von 35,75 Euro.
Der Konsens bei 85 Euro spiegelt die Erwartung wider, dass die konsequente Projektpipeline und der wachsende Eigenbestand mittelfristig höhere Bewertungen rechtfertigen.
Was nach 2025 kommt
Mit sieben Verkäufen und 14 Financial Closes hat Energiekontor die operative Jahresbilanz erfüllt. Die schlüsselfertige Übergabe von Haberloh und Heidkrug Ende 2027 wird Ergebnisbeiträge in den Folgejahren generieren. Der Eigenbestand von 40 Wind- und Solarparks (450 MW) wächst zudem durch 200 MW in Bau befindlicher Kapazität weiter. Die Quartalszahlen für das Geschäftsjahr 2025 werden im März erwartet.
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