Eli Lilly gibt das Tempo vor: Innerhalb weniger Wochen hat der Pharmakonzern eine beeindruckende Serie strategischer Partnerschaften und Übernahmen eingefädelt. Der jüngste Deal könnte bis zu 1,93 Milliarden Dollar wert sein. Dahinter steckt ein klarer Plan – die Abhängigkeit vom Blockbuster-Geschäft mit Diabetes- und Abnehmpräparaten zu verringern.

Offensive in neuen Therapiefeldern

Am 29. Januar 2026 gab Eli Lilly eine strategische Allianz mit Repertoire Immune Medicines bekannt. Ziel ist die Entwicklung neuartiger T-Zell-Therapien gegen Autoimmunerkrankungen. Das Gesamtvolumen: bis zu 1,93 Milliarden Dollar, davon 85 Millionen Dollar als Sofortzahlung. Der Rest fließt bei Erreichen bestimmter Entwicklungs- und Vermarktungsmeilensteine.

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Einen Tag zuvor, am 28. Januar, hatte Lilly bereits eine weltweite Forschungskooperation mit Seamless Therapeutics angekündigt. Dort geht es um Gen-Editing-Behandlungen für Hörverlust – Volumen: über 1,12 Milliarden Dollar.

Damit nicht genug: Im Januar 2026 übernahm der Konzern außerdem Ventyx Biosciences wegen dessen Entzündungstherapien, startete mit Nimbus Therapeutics eine Adipositas-Forschung und schloss mit NVIDIA eine KI-Partnerschaft zur Beschleunigung der Medikamentenentwicklung ab.

Pipeline-Updates sorgen für Spannung

Parallel zu dieser Expansionswelle läuft die Bewertung bestehender Projekte. Anfang Januar verlängerte die US-Arzneimittelbehörde FDA die Prüfung von Orforglipron, Lillys oralem Abnehmpräparat. Die neue Entscheidungsfrist: 10. April 2026.

Positives gab es aus der Onkologie: Der Wirkstoff Sofetabart Mipitecan erhielt den FDA-Status "Breakthrough Therapy" für platin-resistenten Eierstockkrebs und geht nun in eine globale Phase-3-Studie.

Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:

  • Autoimmun-Allianz mit Repertoire: bis zu 1,93 Mrd. Dollar
  • Gen-Editing-Deal mit Seamless: über 1,12 Mrd. Dollar
  • FDA-Entscheidung zu Orforglipron verschoben auf 10. April 2026
  • Durchbruch-Status für Krebsmedikament Sofetabart Mipitecan
  • Mehrere weitere Partnerschaften in Adipositas, KI und Entzündungen

Was am 4. Februar kommt

Beim J.P. Morgan Healthcare Konferenz Anfang Januar hatte das Management 2026 als Jahr intensiver klinischer Aktivität und strategischer Diversifizierung angekündigt. Die jüngsten Deals unterstreichen diese Aussage eindrücklich.

Am 4. Februar 2026 legt Eli Lilly die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Investoren erwarten dann nicht nur Einblicke in die finanzielle Entwicklung, sondern vor allem Details zur Finanzierung der Akquisitionswelle und zur mittelfristigen Pipeline-Strategie. Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 15 Prozent verloren – auch weil Anleger sich fragen, wie schnell die neuen Therapiefelder zum Umsatz beitragen können.

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