Eli Lilly weitet sein Portfolio aus. Während die Welt auf die Blockbuster-Präparate Mounjaro und Zepbound schaut, investiert der Pharmakonzern Milliarden in Gentherapien und treibt sein Krebsportfolio voran. Diese Woche wurden gleich zwei strategische Schritte bekannt – kurz vor den Quartalszahlen.

1,1 Milliarden Dollar für Hörtherapien

Am Mittwoch gab Eli Lilly eine Kooperation mit dem deutschen Biotech-Unternehmen Seamless Therapeutics bekannt. Ziel ist die Entwicklung gentherapeutischer Ansätze zur Behandlung erblich bedingter Hörverluste.

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Lilly setzt dabei auf die „Rekombinase"-Plattform des Partners. Die Technologie soll präzise Eingriffe in große DNA-Abschnitte ermöglichen – dort, wo etablierte Gen-Editierungsverfahren an ihre Grenzen stoßen.

Die Eckdaten:

  • Gesamtvolumen: Bis zu 1,12 Milliarden US-Dollar (Vorauszahlungen plus Meilensteine)
  • Ansatz: Korrektur spezifischer Genmutationen zur Wiederherstellung des Hörvermögens
  • Strategische Einordnung: Aufbau einer Genmedizin-Einheit neben Stoffwechsel- und Krebsforschung

Mit diesem Deal unterstreicht Lilly den Willen, sich breiter aufzustellen und langfristig auch „kurative" Therapieansätze zu verfolgen.

FDA-Durchbruch in der Onkologie

Parallel dazu meldete das Unternehmen einen regulatorischen Erfolg: Die US-Arzneimittelbehörde FDA verlieh Sofetabart Mipitecan (LY4170156) den Status einer Breakthrough Therapy.

Der Wirkstoff ist ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC) und zielt auf Patientinnen mit platinresistentem Ovarialkarzinom ab, bei denen Standardtherapien ausgeschöpft sind. Die Auszeichnung beschleunigt Entwicklung und Zulassungsprüfung – ein Zeichen dafür, dass die FDA therapeutisches Potenzial sieht.

Blick auf die Zahlen

Trotz der Pipeline-Fortschritte stand die Aktie diese Woche unter Druck. Investoren scheinen die langfristige Perspektive der Forschungsinvestitionen gegen die hohe Bewertung und den Wettbewerb im GLP-1-Segment abzuwägen.

Am 4. Februar 2026 legt Eli Lilly die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Im Fokus stehen die Umsatzentwicklung von Mounjaro und Zepbound sowie die Jahresprognose für 2026 – insbesondere zu Lieferkapazitäten. Zudem könnten neue Daten zum oralen Wirkstoff Orforglipron für Bewegung sorgen.

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