Electro Optic Systems Aktie: Neuer Höhenflug
Electro Optic Systems (EOS) setzt seine außergewöhnliche Rally fort. Auslöser ist die Übernahme des europäischen Counter-Drone-Spezialisten MARSS, die das Geschäftsmodell der Australier deutlich erweitert. Gleichzeitig wächst der Auftragsbestand auf über 400 Millionen Australische Dollar, während die Aktie mit starken Kursschwankungen handelt.
- Kurs (heute): A$9,86
- Performance 12 Monate: über +735 %
- Auftragsbestand (unbedingt): >A$400 Mio. (Ende 2024: A$136 Mio.)
- Geplantes MARSS-Earn-out: bis zu €100 Mio.
MARSS-Übernahme verändert Profil
Am 12. Januar meldete EOS die Übernahme von MARSS, einem europäischen Anbieter von Führungs- und Kontrollsystemen (C2) für Drohnenabwehr. Damit entwickelt sich EOS vom Komponentenlieferanten zu einem Anbieter integrierter Counter-Drone-Systeme.
Wesentliche Konditionen der Transaktion:
- Sofortzahlung in bar: US$36 Mio. (rund A$54 Mio.)
- Earn-out-Komponente: bis zu €100 Mio. (rund A$174 Mio.), abhängig von neuen MARSS-Aufträgen
- Finanzierung: aus bestehenden Barmitteln von rund A$107 Mio. per 31. Dezember 2025
- Geplanter Abschluss: im Laufe von 2026, vorbehaltlich Genehmigungen
Mit übernommen wird die NiDAR-Technologie von MARSS. Das System ermöglicht KI-gestützte Entscheidungsfindung und die koordinierte Steuerung von Sensoren und Effektoren. EOS deckt damit die komplette Kette der Drohnenabwehr ab – von der Entdeckung und Identifikation über die Bewertung der Lage bis zur Ausschaltung des Ziels.
Auftragsbestand legt deutlich zu
Die Kursrally spiegelt vor allem den starken Anstieg gesicherter Aufträge wider. Der verbindliche Auftragsbestand liegt inzwischen bei über A$400 Mio. und damit deutlich über den A$136 Mio. zum Jahresende 2024.
Wichtige jüngste Aufträge
US-Armee (Remote Weapon Systems):
EOS Defense Systems USA erhielt von General Dynamics Land Systems einen Erstauftrag über US$22 Mio. zur Lieferung ferngesteuerter Waffensysteme für Gefechtsfahrzeuge der US-Armee.Südkorea (Laserwaffe):
Ein bedingter Vertrag über US$80 Mio. (rund A$120 Mio.) zur Fertigung einer 100kW-Hochenergie-Laserwaffe.Nordamerika (R400-Systeme):
Auftrag über US$21 Mio. (rund A$32 Mio.) für R400 Remote Weapon Systems für leichte gepanzerte Fahrzeuge, die nach Südamerika exportiert werden.
Diese Projekte untermauern den Ausbau von EOS in den Bereichen Drohnenabwehr, Laserwaffen und ferngesteuerte Bewaffnung.
Deutliche Kursschwankungen
Trotz der starken Gesamtperformance bleibt die Aktie im Januar sehr volatil. Beispielhafte Schlusskurse und Tagesbewegungen:
- Januar: A$9,86 (+0,61 %)
- Januar: A$9,92 (-7,89 %)
- Januar: A$11,02 (+9,76 %)
- Januar: A$9,99 (+0,40 %)
Die Spanne der vergangenen zwölf Monate reicht von A$1,00 bis A$10,42. Das unterstreicht, wie schwankungsanfällig der Titel während der laufenden Rally ist. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen liegt derzeit bei über 2,5 Millionen Aktien.
Rückenwind im Drohnenabwehr-Markt
Die Entwicklung der Aktie steht vor dem Hintergrund eines stark wachsenden Verteidigungsmarktes. Die weltweiten Militärausgaben erreichten 2024 rund US$2,7 Billionen. Systeme zur Drohnenabwehr gelten dabei zunehmend als Schlüsseltechnologie, auch vor dem Hintergrund hoher geopolitischer Spannungen.
Im Vergleich zu anderen australischen Verteidigungswerten hat EOS in den vergangenen zwölf Monaten deutlich besser abgeschnitten:
- EOS: +735 %
- DroneShield: +476 %
- Austal: +177 %
- Titomic: +16 %
Analystenziele hinter dem Kurs
Die Analystenschätzungen konnten mit der Kursdynamik zuletzt nicht Schritt halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei A$8,93 und damit rund 10 % über dem Dezember-Wert von A$8,10. Die Spanne der Ziele reicht von A$1,60 bis A$13,06 je Aktie.
Der aktuelle Kurs notiert bereits über dem Konsenskursziel, was die Geschwindigkeit des Anstiegs verdeutlicht. Nach Unternehmensangaben halten derzeit 16 Fonds oder institutionelle Investoren Anteile, darunter der Fidelity International Discovery Fund mit dem größten gemeldeten Anteil von 2,99 % der ausstehenden Aktien.
Für die nächsten Monate wird entscheidend sein, ob der Abschluss der MARSS-Transaktion und die Umsetzung der bestehenden Aufträge das aktuelle Bewertungsniveau untermauern können.
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