Elbit Aktie: Rekordlauf hält an
Elbit Systems eilt derzeit von einem Erfolg zum nächsten. Während milliardenschwere Großaufträge aus den USA und Europa die Auftragsbücher füllen, klettert die Aktie auf immer neue Höchststände. Doch hält die fundamentale Entwicklung mit der rasanten Kursrallye Schritt?
Großaufträge treiben Bewertung
Das Unternehmen festigt seine Position als Schlüsselspieler in der globalen Verteidigungsindustrie. Besonders in Europa zieht das Geschäft massiv an: Die Beschaffung von 500 PULS-Raketenartilleriesystemen für die Bundeswehr macht entscheidende Fortschritte. Dieser Auftrag ist Teil einer NATO-weiten Modernisierungsstrategie und sichert dem Konzern eine dominante Rolle im Bereich der weitreichenden Präzisionsartillerie.
Auch jenseits des Atlantiks überzeugt die Auftragslage. Ein neuer Festpreisvertrag mit der U.S. Army sichert dem Konzern bis 2033 Einnahmen von rund 450 Millionen US-Dollar für moderne Nachtsichtsysteme. Zusammen mit weiteren Abschlüssen über Turmsysteme und Landverteidigung im Volumen von über 700 Millionen US-Dollar wächst das Orderbuch kontinuierlich weiter.
Die Marktlage im Überblick
Dieser operative Erfolg spiegelt sich deutlich im Aktienkurs wider. Mit einem Schlusskurs von 807,00 Euro am vergangenen Freitag erreichte der Titel ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus bereits auf fast 60 Prozent. Inzwischen ist das Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von rund 40 Milliarden US-Dollar zum wertvollsten börsennotierten Konzern Israels aufgestiegen und hat damit den Pharmariesen Teva verdrängt.
Allerdings mahnen technische Indikatoren zur Vorsicht. Mit einem RSI von über 78 gilt die Aktie kurzfristig als technisch überkauft. Die Volatilität bleibt mit über 46 Prozent hoch, was die dynamische, aber auch schwankungsanfällige Phase der aktuellen Aufwärtsbewegung unterstreicht.
Was die Zahlen bedeuten
Ob die aktuelle Bewertung nachhaltig untermauert werden kann, wird sich am 17. März 2026 zeigen. An diesem Tag präsentiert das Management die geprüften Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2025. Marktbeobachter achten dabei vor allem darauf, ob das erwartete Umsatzwachstum von rund 15,7 Prozent erreicht wurde. Im Zentrum steht jedoch der Auftragsbestand, der zuletzt ein Rekordniveau von 25,2 Milliarden US-Dollar markierte und als wichtigster Indikator für die zukünftige Ertragskraft gilt.
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