Am Ende ganz schwach: Das ist die Bilanz der DroneShield von gestern. Es wurde ein Minus von -7,8 %bei einem Schlusskurs in Höhe von 2,32 Euro. Die Aktie ist nach zuletzt schwachen Tagen aktuell wieder in einen kleinen Verkaufsmodus geraten. Zuvor war es massiv aufwärts gegangen, innerhalb einer Woche gewann die Aktie gleich mehr als 11 %. Wenig verwunderlich, hat doch die JPMorgan Chase wieder Anteile gekauft. Sie ist nun mit über 5 % an der DroneShield beteiligt, was die Märkte als Beleg für die Stärke des Konzerns erfasst haben. Jetzt soll sie sogar noch mehr zugelegt haben: über 6 % sei der Anteil, heißt es.

Neuer Großaktionär reicht schon

Dies dürfte die wohl entscheidende Nachricht an den erfolgreichen Handelstagen gewesen sein. Die Aktie hat trotz des Freitagsverlustes auf dem Weg nach oben kaum noch Hindernisse, so der Eindruck. 3 Euro könnten ggf. aus der charttechnischen Sicht nun die nächste Zielgröße darstellen.

Demgegenüber bleiben immer wieder Anfälle von schwachen Kursen wie eben am Freitag. Die gesamte Rüstungsbranche geriet unter Druck. DroneShield ist wohl vor allem wegen der Gewinnmitnahmen so schwach geworden, die oben bereits thematisiert wurden. Allenfalls eine Überlegung bremst zusätzlich: Jefferies hält das Unternehmen für anfällig, weil die Dronen-Entwicklung schnell wieder überholt sein könne. Sprich: Die Technik veraltet schnell.

Die Botschaft bleibt auch: Die Aktie ist gerade gegen politische Faktoren wie den Iran-Krieg mit all seinen Stimmungsproblemen an den Aktienmräkten nicht geschützt. Daher sind Schwankungen Teil der vergangenen Wochen. Immerhin:

Die Auflösung dieser gegensätzlichen Bewegungen ergibt sich aus der technischen Einordnung, da die Aktie weiterhin im Aufwärtstrend verbleibt. Der Abstand zum GD100 beträgt fast 22 %, was als stabilisierender Faktor gilt. Zusätzlich bleibt die Marke von 2 Euro als wichtige Untergrenze erhalten. Chartanalysten betonen, wie wichtig das für die Stützung dieses Titels ist.

Am Ende ist die positive Entwicklung sicherlich relativ gut abgesichert. Die DroneShield ist auf dem Vormarsch, den noch vor kurzem niemand mehr für möglich gehalten hätte.