DroneShield Aktie: Unveränderte Geschäftslage
DroneShield baut seine Führungsspitze aus, während das Geschäft mit Abwehrsystemen gegen Drohnen weltweit anzieht. Michael Powell übernimmt als neuer Chief Operating Officer die operative Skalierung – ein Schritt, der die laufende Expansion in Europa und den USA organisatorisch absichern soll. Doch was steckt konkret hinter der Personalie?
- Neuer COO: Michael Powell (zuvor Thales)
- Interner Rollenwechsel: Nathan Vardanega wird Chief Delivery Officer
- Nächstes wichtiges Datum: Geschäftsbericht am 24. Februar
- Aktienlage: zuletzt schwankungsanfällig, mit deutlichem Rücksetzer über 30 Tage
Neuer COO kommt von Thales
Powell wechselt vom französischen Rüstungskonzern Thales zu DroneShield. Dort war er unter anderem als General Manager für Secure Communications and Information Systems sowie als Operations Director tätig. Laut Unternehmen soll er die weltweiten Abläufe skalieren – also Strukturen, Prozesse und Kapazitäten so ausbauen, dass das Wachstum international besser abgearbeitet werden kann.
Powell bringt nach Unternehmensangaben mehr als 25 Jahre Führungserfahrung mit – unter anderem in den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, sichere Kommunikation, Simulation und kritische Infrastruktur. In früheren Rollen bei Thales Australia sowie beim Bremsenhersteller Knorr-Bremse verantwortete er operative Portfolios im Umfang von mehreren Hundert Millionen Dollar.
Parallel ordnet DroneShield intern neu: Der bisherige COO Nathan Vardanega wechselt in die Rolle des Chief Delivery Officer und soll sich stärker auf kundennahe Themen und Programmausführung konzentrieren.
Expansion und Fertigungsausbau als Treiber
DroneShield begründet die Personalie mit einer Phase beschleunigten Wachstums. Genannt werden mehr Aktivitäten in Europa und den USA sowie steigende Nachfrage von Verteidigungs-, Regierungs- und Infrastrukturkunden. Dazu kommt ein deutlicher Ausbau der Fertigung am Standort Alexandria (New South Wales).
CEO Oleg Vornik bezeichnet Powell als „erprobten Operator“ mit Erfahrung in der Umsetzung komplexer Programme im globalen Maßstab. Mit Blick auf die weiter steigende Nachfrage nach Counter-UAS-Fähigkeiten soll Powell helfen, das Wachstum „diszipliniert“ und mit Fokus auf Kundenergebnisse zu skalieren.
Das Unternehmen betont zudem, dass die erweiterte Produktion in Alexandria den Output deutlich erhöht, Lieferzeiten verkürzt und die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette verbessert.
Aktie zuletzt volatil
Trotz der operativen Wachstumsstory war die Aktie zuletzt unter Druck. Am Donnerstag schloss das Papier bei 3,07 AUD, nachdem es am Handelstag um 6,69% nachgegeben hatte. Auf 30-Tage-Sicht summiert sich das Minus auf 24%, während über 90 Tage immer noch ein Plus von 30% steht.
Auffällig blieb auch das Handelsinteresse: Am Donnerstag wechselten rund 13 Millionen Aktien den Besitzer, das entsprach einem Gegenwert von etwa 39,2 Millionen AUD.
Konkreter nächster Termin ist der Geschäftsbericht, der laut Market-Index-Prognosen am 24. Februar veröffentlicht werden soll.
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