DroneShield Aktie: Starke Dynamik
DroneShield legt zum Jahresauftakt bei Produktentwicklung und Vertrieb nach. Ein umfangreiches Software-Update, neue Verteidigungsprojekte und eine wachsende Präsenz in Europa treffen auf einen deutlich steigenden Aktienkurs. Wie solide ist dieses Momentum untermauert?
Neues Q1-Software-Update
Heute hat das Unternehmen sein Software-Release für das erste Quartal 2026 vorgestellt. Im Fokus stehen die Kernplattformen DroneSentry-C2, DroneSentry-C2 Enterprise und das RfPatrol-Plugin. Parallel dazu wurden Firmware-Updates für Erkennungs- und Stör-Hardware veröffentlicht.
Wesentliche Schwerpunkte des Updates:
- Bessere Interoperabilität: Erweiterte Unterstützung für mehrere Sensoren und Verbesserungen bei „SensorFusionAI“ sollen Erkennungsgenauigkeit und Verfolgungsstabilität erhöhen, insbesondere bei mobilen Einsätzen.
- Ausbau RfPatrol-Plugin: Erfassungs- und Tracking-Daten zu Drohnen können nun über TAK-Netzwerke geteilt werden, inklusive historischer Bewegungsprofile zur besseren Einsatzkoordination.
- DroneSentry-C2 Enterprise: Betreiber mit mehreren Standorten erhalten erweiterte Kommando-Funktionen, etwa manuelle Aktivierung von Störsendern und Steuerung von PTZ-Kameras.
Die Abläufe für Störmaßnahmen wurden so angepasst, dass gezielt einzelne erkannte Drohnen adressiert werden können. Neue, symbolbasierte Statusanzeigen sollen den Systemzustand auf einen Blick erkennbar machen.
Neue Projekte und Partnerschaften
Der Software-Release folgt auf eine Reihe von Nachrichten im Januar. Mitte des Monats wurde DroneShield als Lieferant für das australische Verteidigungsministerium im Rahmen des Projekts LAND 156 „Line of Effort 3“ ausgewählt. Damit kann das Unternehmen bei der Absicherung gegen Drohnenbedrohungen im Umfeld der australischen Streitkräfte eine größere Rolle übernehmen.
Europäische Expansion mit Intelic
Bereits am 14. Januar meldete DroneShield eine strategische Partnerschaft mit der niederländischen Defence-Softwarefirma Intelic. Ziel ist die Entwicklung skalierbarer, modularer Anti-Drohnen-Lösungen für europäische Kunden. Auslöser sind unter anderem Vorfälle mit Drohnen in Deutschland, den Niederlanden, Polen und Dänemark, die Schwachstellen in der Luftverteidigung offengelegt haben.
CEO Oleg Vornik betonte in diesem Zusammenhang, dass kleine Drohnen eine strategische Bedrohung geworden seien und sich nicht allein mit großen, teuren Systemen bekämpfen ließen. Durch offene Interoperabilität zwischen der eigenen Technologie und Intelics Nexus-Plattform solle gezeigt werden, wie moderne und kosteneffiziente Luftverteidigung aussehen kann.
In den kommenden Monaten startet die Interoperabilitätsprüfung an mehreren militärischen und zivilen Standorten in Europa.
Kursentwicklung und Index-Status
Die Aktie hat den positiven Nachrichtenfluss im Januar mit deutlichen Kursgewinnen begleitet. Am Montag legte der Titel um 5 % auf 4,79 australische Dollar zu. Zuvor war der Kurs bereits an mehreren Handelstagen kräftig gestiegen:
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- Januar: 4,79 A$, +5,0 %
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- Januar: 4,40 A$, +7,8 %
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- Januar: 4,08 A$, +2,8 %
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- Januar: 3,92 A$, +18,4 %
Seit Jahresbeginn ergibt sich damit bis zum 20. Januar ein Plus von rund 26 %. Im gleichen Zeitraum kommt der S&P/ASX 200 lediglich auf einen Zuwachs von 0,21 %. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 4,3 Milliarden australischen Dollar.
Das aktuelle Momentum knüpft an den Aufstieg in den S&P/ASX 200 im September 2025 an, der die gewachsene Bedeutung im Bereich Abwehrsysteme gegen unbemannte Luftfahrzeuge unterstreicht.
Auftragslage im Kontext
Die jüngsten Meldungen stehen vor dem Hintergrund einer bereits im Schlussquartal 2025 deutlich gefüllten Pipeline. Damals hatte DroneShield mehrere größere Verträge gemeldet:
- 49,6 Mio. US-Dollar: Europäischer Militärvertrag (Dezember 2025)
- 8,2 Mio. US-Dollar: Westlicher Militärkunde (Dezember 2025)
- 6,2 Mio. US-Dollar: Asien-Pazifik-Militärvertrag (Dezember 2025)
Diese Aufträge ergänzen die neuen Aktivitäten im Heimatmarkt Australien sowie die geplante Expansion in Europa.
Ausblick
Mit dem Q1-Software-Release hält DroneShield seinen Rhythmus quartalsweiser Produktverbesserungen bei. Größere Ankündigungen folgen üblicherweise im April, wenn weitere Funktionen oder Systeme vorgestellt werden.
Die Tests mit Intelic an europäischen Standorten werden Hinweise liefern, wie weit sich das Unternehmen im dortigen Markt etablieren kann. Parallel dazu eröffnet die Aufnahme in das LAND-156-Gremium zusätzlichen Zugang zu Projekten des australischen Verteidigungsministeriums. Die erhöhten Handelsumsätze – am 16. Januar wechselten über 23 Millionen Aktien den Besitzer – zeigen, dass die Aktie aktuell stark gehandelt wird und der Markt die jüngsten Entwicklungen aufmerksam einpreist.
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