DroneShield hat 2025 eine Schwelle überschritten, auf die viele Wachstumsfirmen jahrelang hinarbeiten: Zum ersten Mal steht unterm Strich ein Jahresgewinn. Gleichzeitig füllt sich die Auftrags-Pipeline weiter, vor allem in Europa. Die entscheidende Frage ist nun: Schafft das Unternehmen den Sprung vom starken Auftragseingang zur sauberen, skalierbaren Auslieferung?

Profitabilität als Wendepunkt

Im Geschäftsjahr 2025 hat DroneShield den Wechsel in die Gewinnzone geschafft. Der Umsatz stieg laut Ergebnisbericht um 276% auf 216,55 Mio. A$. Noch wichtiger: Nach Jahren mit Verlusten meldete das Unternehmen einen Nettogewinn von 3,52 Mio. A$.

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Auch operativ sieht der Schritt nach vorn deutlich aus. Das bereinigte EBITDA lag bei 36,5 Mio. A$ (nach einem Verlust im Vorjahr). Die Bruttomarge erreichte knapp 65%. Zudem wies DroneShield einen zugrunde liegenden Vorsteuergewinn von 33,3 Mio. A$ aus, was einer Marge von 15% entspricht. Das zeigt: Der Turnaround ist nicht nur „auf dem Papier“ passiert, sondern kommt aus dem laufenden Geschäft.

Europa zieht an – und die Pipeline wächst

Ein zentraler Treiber ist die Nachfrage aus Europa. DroneShield erhielt einen Auftrag über 49,6 Mio. A$ von einem europäischen militärischen Endkunden, abgewickelt über einen regionalen Reseller. Geliefert werden tragbare Anti-Drohnen-Systeme, Zubehör und Software-Updates. Insgesamt hat DroneShield über diesen Reseller inzwischen 15 Verträge mit einem Volumen von mehr als 86,5 Mio. A$ erhalten. Der jüngste Auftrag ist nach Unternehmensangaben der zweitgrößte in der Firmengeschichte.

Parallel wächst die Sales-Pipeline weiter: Im Februar 2026 lag sie bei 2,3 Mrd. A$ (nach 2,1 Mrd. A$ im Vormonat) und verteilt sich auf 295 Chancen in 50 Ländern. Europa stellt dabei mit 1,2 Mrd. A$ über 78 Projekte den größten Block, gefolgt von Asien-Pazifik mit 481 Mio. A$. Auffällig: 18 Einzelprojekte liegen jeweils über 30 Mio. A$, das größte Pipeline-Projekt wird mit 750 Mio. A$ beziffert. Für 2026 sind zudem bereits 104 Mio. A$ als „committed revenue“ gesichert.

Mehr Kapazität, mehr Software – und mehr Umsetzungdruck

Damit aus Chancen Umsatz wird, rüstet DroneShield die Fertigung massiv auf. Die jährliche Produktionskapazität soll von 500 Mio. A$ (2025) bis Ende 2026 auf 2,4 Mrd. A$ steigen – gestützt durch neue Standorte in Australien, den USA und Europa. In Sydney wurde die Produktionsfläche um 3.000 Quadratmeter erweitert, dazu kommen 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeitende.

Für die operative Steuerung holt DroneShield zusätzlich Erfahrung an Bord: Michael Powell wurde zum Chief Operating Officer ernannt. Außerdem führte das Unternehmen ein neues ERP-System ein, um Lager, Bestellungen und Produktionsplanung besser zu kontrollieren. Nach einer von der ASX verlangten Governance-Überprüfung kündigte der Vorstand zudem strengere Regeln für Insiderhandel an. Und: DroneShield beantragte die Börsennotierung von 1.335.000 neuen, voll eingezahlten Stammaktien (Ausgabedatum: 4. März 2026).

Strategisch verschiebt sich der Fokus weg vom reinen Hardware-Verkauf hin zu integrierten Lösungen mit stärkerem Software-Anteil. Neu ist vor allem die stärkere Einbindung von abonnementbasierten Software-Lizenzen (SaaS) in jüngsten Vertragsgewinnen. Das soll die Erlöse planbarer machen als reine Einmalverkäufe von Geräten.

Beim Kurs zeigte sich zuletzt Rückenwind: Der Schlusskurs am Freitag lag bei 2,30 Euro, ein Plus von 5,26% am Tag.

Im laufenden Quartal wird es nun konkret: Erste Auslieferungen aus jüngsten Großaufträgen sind für das erste Quartal 2026 geplant, die dazugehörigen Zahlungen erwartet DroneShield im zweiten Quartal. Genau diese Strecke – Lieferung und Cash-In – wird zum Härtetest für den ambitionierten Kapazitätsausbau und dafür, wie schnell sich die große Pipeline in gebuchten Umsatz verwandelt.

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