DroneShield Aktie: Optionen greifen
DroneShield hat eine zentrale Umsatzschwelle erreicht und damit die nächste Stufe seines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgelöst. Gleichzeitig treibt ein höheres Kursziel von Bell Potter die Erwartungen an die weitere Entwicklung. Wie stark verändern die neuen Optionen die Struktur des Unternehmens?
- 9,2 Mio. Performance-Optionen nach erreichtem 200-Mio.-Dollar-Cash-Receipts-Meilenstein
- Nicht zahlungswirksamer Optionsaufwand 2025: 23,5 Mio. Dollar
- Neues Anreizsystem mit Hürden bis 500 Mio. Dollar Umsatz/Cash Receipts
- Kurszielanhebung durch Bell Potter auf 5,00 Dollar, Rating „Buy“ bestätigt
- Kursplus von rund 577 % in zwölf Monaten
Meilenstein für Performance-Optionen
Am Donnerstag nach Börsenschluss meldete DroneShield, dass 9.224.361 Performance-Optionen fällig geworden sind. Auslöser war das Erreichen von 200 Mio. US‑Dollar an Cash Receipts innerhalb eines rollierenden 12‑Monats-Zeitraums. Ein unabhängiger Prüfer (HLB Mann Judd) bestätigte die entsprechenden Zahlungszuflüsse für den Zeitraum vom 2. April 2025 bis zum 13. Januar 2026.
Die Optionen verteilen sich auf Mitarbeiter; nicht geschäftsführende Direktoren erhalten daraus nichts. Der CEO hält 709.361 der nun fälligen Optionen. Diese Zuteilung war zuvor auf der Hauptversammlung am 28. Mai 2025 von den Aktionären genehmigt worden.
Der Großteil der übrigen Optionen wurde im Februar 2025 gewährt, als der Aktienkurs noch unter 1,00 Dollar lag und der Umsatz im Geschäftsjahr 2024 bei 57,5 Mio. Dollar stand. Werden alle jetzt fälligen Optionen ausgeübt, steigt die vollständig verwässerte Aktienzahl auf 930.409.195.
Optionsaufwand und verbleibende Tranchen
Für das Geschäftsjahr 2025 weist DroneShield einen nicht zahlungswirksamen Aufwand aus Aktienoptionen in Höhe von 23,5 Mio. Dollar aus. Dieser Betrag resultiert aus mehreren, über Jahre aufgelegten Performance-Plänen, die durch das starke Wachstum nun fällig wurden:
-
- November 2025: 44.455.000 Optionen bei 36 Inhabern (Aufwand 15,8 Mio. Dollar)
-
- Januar 2026: 430.000 Optionen bei 7 Inhabern (Aufwand 0,5 Mio. Dollar)
-
- Januar 2026: 9.224.361 Optionen bei 72 Inhabern (Aufwand 5,9 Mio. Dollar)
Noch 995.000 Performance-Optionen sind nicht fällig. Sie hängen ebenfalls an der Hürde von 200 Mio. Dollar Umsatz bzw. Cash Receipts über einen 12‑Monats-Zeitraum.
Neues Anreizsystem mit höheren Hürden
Parallel dazu hat DroneShield im November 2025 ein überarbeitetes Anreizsystem eingeführt. Ziel ist es, die Mitarbeitervergütung stärker an höhere Leistungsniveaus zu knüpfen.
Vorgesehen ist eine gestaffelte Struktur für berechtigte Teammitglieder:
- Erstes Drittel der Optionen: Fälligkeit bei 300 Mio. Dollar Umsatz oder Cash Receipts
- Zweites Drittel: Fälligkeit bei 400 Mio. Dollar
- Letztes Drittel: Fälligkeit bei 500 Mio. Dollar
Jede Tranche wird zu 50 % beim Erreichen des jeweiligen Ziels fällig. Die restlichen 50 % folgen zwölf Monate später. Nicht geschäftsführende Direktoren sind von dem Programm ausgeschlossen. Geplante Zuteilungen an den CEO müssen von den Aktionären auf der nächsten Hauptversammlung, voraussichtlich im Mai 2026, genehmigt werden.
Kurszielanhebung durch Bell Potter
Am Mittwoch erhöhte der Broker Bell Potter sein Kursziel für DroneShield um rund 14 % auf 5,00 Dollar und bekräftigte gleichzeitig die Kaufempfehlung. Analyst Baxter Kirk bezeichnete 2026 in seiner Studie als „Jahr der Drohne“.
Besonders im Blick hat Bell Potter den US‑Public‑Safety‑Markt. In der Analyse wird auf rund 250 Mio. US‑Dollar verwiesen, die US‑Bundesmittel an Bundesstaaten für die Absicherung gegen unbemannte Flugsysteme bei der FIFA‑Fußball-WM in den USA sowie den America‑250‑Feierlichkeiten bereitstellen. Der Broker geht davon aus, dass DroneShield aus diesen Programmen bedeutende Aufträge erhalten dürfte.
Die Kurszielanhebung löste am Mittwoch eine deutliche Reaktion im Handel aus: Die Aktie sprang um 9,49 % auf 4,73 Dollar, bei einem Volumen von 15,3 Mio. Papieren.
Kursschwankungen und Performance
Die Aktie zeigte in der laufenden Woche eine hohe Schwankungsbreite. Nach einem Anstieg um 4,18 % am Dienstag auf 4,74 Dollar folgte am Mittwoch die Rally um 9,49 % auf 4,73 Dollar, bevor der Kurs am Donnerstag um 5,0 % auf 4,49 Dollar nachgab. Am Mittwoch war der Kurs zuvor im Tagesverlauf deutlich angesprungen.
Auf Zwölfmonats-Sicht liegt die Performance bei rund +577 %. Damit hat DroneShield den S&P/ASX 200, der im gleichen Zeitraum um etwa 5 % zulegen konnte, klar hinter sich gelassen. Die Spanne der vergangenen 52 Wochen reicht von 0,585 Dollar bis 6,705 Dollar.
Ausblick und nächste Termine
Die testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 will DroneShield im Februar im Rahmen des Jahresberichts vorlegen. Dann werden die endgültigen Kennziffern sowie der Optionsaufwand von 23,5 Mio. Dollar formal bestätigt.
Operativ richtet sich der Blick auf weitere Wachstumschancen im weltweiten Markt für Anti-Drohnen-Systeme. Kurzfristig steht dabei der US‑Public‑Safety‑Bereich mit den anstehenden Großereignissen im Vordergrund. Das neue Anreizsystem mit Zielgrößen von 300 bis 500 Mio. Dollar Umsatz bzw. Cash Receipts unterstreicht, dass das Management auf eine Fortsetzung des starken Wachstumskurses in den kommenden Jahren setzt.
DroneShield-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue DroneShield-Analyse vom 24. Januar liefert die Antwort:
Die neusten DroneShield-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für DroneShield-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
DroneShield: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








