DroneShield ist kein Spekulationsobjekt mehr. Mit einem Umsatzsprung von 276 Prozent und dem ersten Nettogewinn der Unternehmensgeschichte hat der australische Drohnenabwehrspezialist im Geschäftsjahr 2025 bewiesen, dass hinter den ehrgeizigen Wachstumsversprechen echte operative Substanz steckt.

Zahlen, die überzeugen

Die am 25. Februar 2026 veröffentlichten Jahreszahlen markieren einen klaren Einschnitt. Der Umsatz kletterte auf AUD 216,5 Millionen – nach AUD 57,5 Millionen im Vorjahr. Unterm Strich stand erstmals ein Nettogewinn von AUD 3,5 Millionen. Das EBIT sprang um 1.686 Prozent auf AUD 33,3 Millionen.

Besonders bemerkenswert: DroneShield erwirtschaftete in drei aufeinanderfolgenden Quartalen positiven operativen Cashflow von insgesamt AUD 15,9 Millionen. Das zeigt, dass das Wachstum nicht auf Kosten der Liquidität geht. Die Bruttomarge lag bei rund 64,8 Prozent – leicht unter den Schätzungen von Bell Potter, die auch eine Abschreibung von AUD 8,5 Millionen auf ältere DroneGun-Modelle notierten.

Pipeline, Aufträge, Kapazität

Der Auftragsbestand unterstreicht die neue Größenordnung: Die Sales-Pipeline erreichte im Februar 2026 einen Wert von AUD 2,3 Milliarden, verteilt auf rund 50 Länder. Europa und Großbritannien machen mit AUD 1,2 Milliarden den größten Anteil aus. 18 Einzeldeals haben jeweils einen Wert von über AUD 30 Millionen, ein einzelnes Projekt ist mit AUD 750 Millionen bewertet.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 liegen bereits AUD 104 Millionen an gesicherten Aufträgen vor. Dazu zählt ein europäischer Großauftrag über AUD 49,6 Millionen – der zweitgrößte in der Unternehmensgeschichte – sowie ein Auftragspaket über AUD 21,7 Millionen für einen westlichen Militärkunden. Beide Lieferungen sollen im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

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Um mit der Nachfrage Schritt zu halten, baut DroneShield seine Produktionskapazität aggressiv aus: von AUD 500 Millionen im Jahr 2025 auf geplante AUD 2,4 Milliarden bis Ende 2026 – mit neuen Standorten in Australien, den USA und Europa. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter, mehr als 350 davon in Entwicklung und Ingenieurwesen.

Vom Hardwarehersteller zum Plattformanbieter

Strukturell verändert sich das Geschäftsmodell: DroneShield entwickelt sich vom reinen Hardwareverkäufer hin zu einem Anbieter integrierter Lösungen mit wachsendem Softwareanteil. Abo-basierte Softwarelizenzen sollen die Erlöse stabilisieren und weniger abhängig von Einzelaufträgen machen. Das für Q1 2026 angekündigte Software-Update verbessert unter anderem die Sensorintegration im DroneSentry-Ökosystem.

Rückenwind liefert auch das geopolitische Umfeld: Steigende Drohnenbedrohungen im Nahen Osten und erhöhte Verteidigungsausgaben in Europa treiben die Nachfrage nach Drohnenabwehrsystemen strukturell an. Der globale Markt für Counter-UAS-Technologien soll laut Schätzungen bis 2033 jährlich um rund 26 Prozent wachsen.

Die Aktie hat seit ihrem Jahrestief im April 2025 eine außergewöhnliche Erholung vollzogen und notiert aktuell rund 18 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Das zentrale Risiko bleibt die Abhängigkeit von staatlichen Beschaffungszyklen, die sich verzögern können. Entscheidend für die weitere Bewertungsentwicklung wird sein, wie schnell DroneShield seine Produktionskapazitäten hochfährt und die Pipeline in tatsächlichen Umsatz verwandelt.

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