DroneShield ist kein reines Hoffnungsversprechen mehr. Der australische Spezialist für Drohnenabwehr hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem massiven Umsatzsprung abgeschlossen und schreibt erstmals in der Firmengeschichte schwarze Zahlen. Getrieben von globalen Konflikten und einer vollen Auftragspipeline stellt sich das Unternehmen neu auf – weg vom reinen Hardware-Verkauf hin zu profitablen Software-Modellen.

Vom Start-up zum profitablen Player

Jahrelang investierte das Unternehmen aggressiv in Wachstum, nun ernten die Australier die Früchte. Der Umsatz explodierte im Geschäftsjahr 2025 um 276 Prozent auf 216,55 Millionen Australische Dollar (AUD). Wichtiger für die fundamentale Bewertung ist jedoch die Profitabilität: Unter dem Strich steht ein Nettogewinn von 3,52 Millionen AUD.

Dass dies kein Zufallstreffer ist, zeigt das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) von 36,5 Millionen AUD. Die Bruttomarge liegt mittlerweile bei fast 65 Prozent, was die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells unterstreicht.

Geopolitik treibt die Nachfrage

Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten und die steigenden Verteidigungsbudgets in Europa spielen DroneShield direkt in die Hände. Drohnenangriffe auf Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Saudi-Arabien haben das internationale Bewusstsein für Abwehrsysteme (C-UAS) geschärft.

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Das spiegelt sich konkret in den Auftragsbüchern wider. Allein ein europäischer Militärkunde platzierte kürzlich einen Auftrag im Wert von 49,6 Millionen AUD für handgehaltene Abwehrsysteme – der zweitgrößte Deal der Unternehmensgeschichte. Insgesamt umfasst die aktuelle Sales-Pipeline mittlerweile ein Volumen von 2,3 Milliarden AUD, wobei Europa mit 1,2 Milliarden AUD den Löwenanteil ausmacht.

Wandel zum Software-Konzern

Strategisch vollzieht das Management einen entscheidenden Schwenk. Statt nur Hardware zu verkaufen, setzt DroneShield verstärkt auf integrierte Lösungen mit Software-Abonnements (SaaS). Die jüngsten Verträge beinhalten neben der Ausrüstung auch regelmäßige Software-Updates. Dieser Mix sorgt für wiederkehrende, planbare Einnahmen und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen.

Massive Expansion der Kapazitäten

Um den Ansturm zu bewältigen, fährt das Unternehmen die Produktion drastisch hoch. Die jährliche Fertigungskapazität soll von 500 Millionen AUD im Jahr 2025 auf 2,4 Milliarden AUD bis Ende 2026 gesteigert werden. Neue Anlagen in Australien, den USA und Europa sind bereits in Planung oder Bau. Zur Finanzierung und Unterstützung des Wachstums wurde zudem Michael Powell als neuer Chief Operating Officer (COO) an Bord geholt.

Der Fokus verlagert sich nun von den Schlagzeilen auf die operative Exekution. Mit einem Kursanstieg von rund 28 Prozent seit Jahresbeginn 2026 hat der Markt bereits viele Vorschusslorbeeren verteilt. Die entscheidende Hürde für die weitere Bewertung wird sein, ob DroneShield die angekündigte Produktionsskalierung reibungslos umsetzen kann, um das ambitionierte Umsatzziel von fast 360 Millionen AUD bis 2028 zu erreichen.

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