DraftKings Aktie: Millionen-Kauf setzt Zeichen
Während Analysten ihre Kursziele für DraftKings drastisch nach unten schrauben, setzt ein Insider ein deutliches Ausrufezeichen. Director Harry Sloan investierte vor zwei Tagen über zwei Millionen Dollar in das Unternehmen – und das unmittelbar nach einem eher verhaltenen Ausblick des Managements. Kann dieser Vertrauensbeweis die jüngste Skepsis der Wall Street überwiegen?
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Insider-Kauf: Director Harry Sloan erwarb 100.000 Aktien am 17. Februar.
- Investitionsvolumen: Rund 2,185 Millionen Dollar bei einem Durchschnittspreis von 21,85 Dollar.
- Kursreaktion: Die Aktie schloss gestern bei 23,21 Dollar (ein Plus von 2,74 %).
- Finanzlage: 2025 erzielte DraftKings erstmals einen Jahresüberschuss; die Prognose für 2026 liegt jedoch unter den Erwartungen.
Insider nutzt Kursdelle für Großeinkauf
Laut aktuellen SEC-Meldungen stockte Harry Sloan seine Position vor zwei Tagen massiv auf. Der Kauf erfolgte zu Preisen zwischen 21,76 und 22,00 Dollar, womit Sloan seine direkte Beteiligung um rund 40 % auf insgesamt 350.219 Aktien erhöhte. Marktbeobachter werten diesen Schritt als starkes Signal, da die Aktie zum Zeitpunkt des Kaufs nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 21,01 Dollar notierte. Gestern reagierte der Markt positiv auf die Nachricht; das Papier kletterte im Tagesverlauf zeitweise bis auf 23,71 Dollar.
Analysten streichen Kursziele zusammen
Die Käufe stehen in krassem Gegensatz zur aktuellen Stimmung unter den Analysten. Mehrere Bankhäuser passten ihre Erwartungen gestern und vorgestern nach unten an. Zwar bleiben die Einstufungen mehrheitlich konstruktiv, doch die Zielmarken wurden deutlich gekappt:
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- Needham & Company senkte das Ziel von 52,00 auf 35,00 Dollar.
- Goldman Sachs korrigierte von 54,00 auf 31,00 Dollar.
- Citi reduzierte das Kursziel auf 32,00 Dollar (zuvor 48,00 Dollar).
- Mizuho und Deutsche Bank passten ihre Erwartungen auf 44,00 bzw. 26,00 Dollar an.
Trotz dieser Korrekturen liegt der Konsens weiterhin bei einem "Moderate Buy". Das durchschnittliche Kursziel impliziert auf dem aktuellen Niveau noch immer ein signifikantes Aufwärtspotenzial.
Schwache Prognose belastet Stimmung
Hintergrund der vorsichtigeren Analystenhaltung sind die Zahlen für das vierte Quartal und der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Zwar steigerte DraftKings den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 43 % auf 1,99 Milliarden Dollar und konnte für das Gesamtjahr 2025 mit 3,71 Millionen Dollar den ersten Nettogewinn der Unternehmensgeschichte ausweisen.
Die Prognose für 2026 trübte jedoch das Bild: Das Management erwartet einen Umsatz zwischen 6,5 und 6,9 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Vorfeld mit rund 7,3 Milliarden Dollar gerechnet. Um neues Wachstum zu generieren, setzt das Unternehmen unter anderem auf eine Partnerschaft mit Crypto.com im Bereich der Prognosemärkte, die CEO Jason Robins als massive Chance einstuft.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Unternehmen die konservativen Umsatzziele übertreffen kann. Der massive Zukauf von Harry Sloan deutet zumindest darauf hin, dass die interne Führungsebene das aktuelle Kursniveau für eine Einstiegsgelegenheit hält. Als nächster wichtiger Indikator für die operative Dynamik gelten die kommenden Quartalsmitteilungen im Mai.
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