Die Zahlen für das vierte Quartal haben den Markt elektrisiert. Der Essenslieferdienst Doordash meldete am 18. Februar einen Gewinn von 213 Millionen Dollar – das entspricht 0,48 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 141 Millionen Dollar gewesen. Die Aktie schoss nachbörslich um fast 14 Prozent nach oben.

Besonders beeindruckend: Der Umsatz kletterte um 37,6 Prozent auf 3,95 Milliarden Dollar. Zum Vergleich – im Schlussquartal 2025 hatte Doordash noch 2,87 Milliarden Dollar erlöst. Das Unternehmen profitiert weiterhin vom anhaltenden Hunger der Konsumenten nach bequemer Lieferung direkt vor die Haustür.

Bestellwert übertrifft Erwartungen deutlich

Der Bruttobestellwert über alle Transaktionen hinweg sprang um 39 Prozent auf 29,68 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich 27,65 Milliarden Dollar auf dem Zettel. Die Zahl der Bestellungen wuchs im Jahresvergleich um 32 Prozent – ein Zeichen dafür, dass immer mehr Kunden die Plattform nutzen und bestehende Nutzer häufiger bestellen.

Für das laufende erste Quartal peilt Doordash einen Bruttobestellwert zwischen 31 und 31,8 Milliarden Dollar an. Die Wall Street hatte nur mit 29,61 Milliarden Dollar gerechnet. Das Management setzt auf aggressive Expansion in den Bereichen Lebensmittel, Einzelhandel und internationale Märkte.

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Investitionen belasten Profitabilität

Allerdings gibt es einen Wermutstropfen. Das bereinigte EBITDA soll im ersten Quartal zwischen 675 und 775 Millionen Dollar liegen – unterhalb der Analystenschätzung von 798,22 Millionen Dollar. Der Grund: Doordash investiert mehrere hundert Millionen Dollar in den Umbau seiner Technologie-Infrastruktur. Alle Marken des Konzerns – darunter Doordash, Wolt und Deliveroo – sollen auf eine einheitliche Plattform migriert werden.

Beim Gewinn je Aktie verfehlte das Unternehmen die Erwartungen. Mit 0,48 Dollar blieb man hinter der Konsensschätzung von 0,59 Dollar zurück. Die Investitionen in Technologie und neue Produkte drücken vorerst auf die Marge.

Der Wettbewerb im Liefergeschäft bleibt hart. Rivalen wie Instacart und Uber Eats setzen auf aggressive Partnerschaften und Rabattaktionen, um Marktanteile zu erobern. Doch Doordash zeigt sich davon bislang unbeeindruckt – die Kundenbindung scheint trotz steigender Lebenshaltungskosten stabil zu bleiben.

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