Der beliebte Memecoin steht an einem kritischen Punkt. Nachdem Dogecoin kurzzeitig über die wichtige Marke von 0,14 US-Dollar geklettert war, fehlte die Kraft zum Durchbruch. Während das Handelsvolumen um 119 Prozent auf 1,11 Milliarden US-Dollar explodierte, zeigen sich die Anleger weiter unentschlossen – und das trotz positiver Nachrichten aus dem regulatorischen Umfeld.

Technisches Bild bleibt diffus

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Dogecoin derzeit in einer Zwickmühle. Der jüngste Vorstoß über das Fibonacci-Level von 0,14101 US-Dollar wurde zwar zunächst begrüßt, doch die anschließende Umkehr verdeutlichte: Der Kaufdruck reicht noch nicht aus. Einige Beobachter sehen Potenzial für einen Ausbruch aus dem abwärtsgerichteten Kanal, sofern die Notierung über dem 50-Tage-Durchschnitt verbleibt.

Allerdings malen andere Indikatoren ein weniger optimistisches Bild. Der MACD im 4-Stunden-Chart notiert unterhalb der neutralen Zone und deutet auf einen kurzfristigen Abwärtstrend hin. Der RSI hingegen bewegt sich im neutralen Bereich um 40 bis 51 – ein Zeichen dafür, dass weder Käufer noch Verkäufer die Oberhand haben. Bei anhaltendem Verkaufsdruck könnten die Unterstützungen bei 0,1276 und 0,116 US-Dollar ins Visier rücken.

Wale verschieben Milliarden

Parallel dazu sorgen große Transaktionen für Aufmerksamkeit. Anfang Januar wurden in einer Transaktion knapp 470 Millionen DOGE im Wert von etwa 70 Millionen US-Dollar bewegt. Eine weitere Überweisung belief sich auf rund 446 Millionen DOGE. Solche Transfers müssen nicht zwingend auf Verkäufe hindeuten – oft handelt es sich um Portfolio-Umschichtungen oder strategische Neupositionierungen.

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Japan-Offensive und ETF-Zulassung

Auf der Entwicklungsseite gibt es positive Impulse. Die Dogecoin Foundation kooperiert mit abc Co. und ReYuu Japan, um in Japan Fuß zu fassen. Geplant sind unter anderem regulierte Tokenisierungsprojekte, Zahlungsintegrationen und die Förderung von goldgedeckten Stablecoins im Rahmen der japanischen "Green List".

Zudem hat die SEC grünes Licht für den 21Shares Dogecoin ETF (Ticker: TDOG) gegeben – der dritte seiner Art in den USA. Der Fonds bildet den CF Dogecoin Dollar US Settlement Price Index ab und verlangt eine Verwaltungsgebühr von 0,50 Prozent. Allerdings blieb die erhoffte Kursreaktion aus. Die Zuflüsse in US-Dogecoin-ETFs schwächten sich zuletzt ab, zuletzt wurden nur noch knapp 404.000 US-Dollar verzeichnet.

Abwarten statt Kaufrausch

Die Stimmung am Markt bleibt gespalten. Das gestiegene Handelsvolumen spricht zwar für aktive Teilnahme, doch das Open Interest bei Futures sank von 1,96 auf 1,73 Milliarden US-Dollar. Viele Trader ziehen es offenbar vor, abzuwarten. Mit einem Minus von 2,5 Prozent binnen 24 Stunden zählte Dogecoin zu den schwächsten Top-10-Kryptowährungen. Weder Bullen noch Bären haben aktuell die Kontrolle – die nächsten Handelstage dürften zeigen, in welche Richtung die Reise geht.

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