Dogecoin: Musk-Effekt verpufft
Früher genügte ein einziger Tweet von Elon Musk, um den Dogecoin-Kurs in die Höhe zu treiben. Doch diese Zeiten scheinen vorbei: Trotz neuer Andeutungen des Tesla-Chefs über Weltraumpläne für die Kryptowährung zeigt der Markt ihm die kalte Schulter. Statt einer Rallye kämpft der Meme-Coin nun mit kritischen technischen Marken und einer spürbaren Abkühlung des Interesses.
Reaktionen bleiben aus
Am 3. Februar befeuerte Elon Musk erneut Spekulationen, als er auf der Plattform X mit "vielleicht nächstes Jahr" auf eine geplante Dogecoin-Mondmission via SpaceX anspielte. Während solche Aussagen im Bullenmarkt 2021 noch für Kursexplosionen sorgten, blieb die Reaktion diesmal praktisch aus. Der Preis bewegte sich kaum, was Analysten als klares Zeichen werten: Die extreme Sensibilität des Tokens gegenüber Musks Kommentaren hat massiv abgenommen. Weder SpaceX noch Musk lieferten konkrete Details, was die Skepsis der Anleger weiter untermauerte.
Wichtige Unterstützung gefallen
Stattdessen dominiert die breite Marktschwäche das Geschehen. Der Dogecoin geriet Anfang Februar massiv unter Druck und rutschte im Zuge eines Abverkaufs deutlich ab. Aktuell notiert der Token bei nur noch 0,09 US-Dollar und damit unter der psychologisch wichtigen Marke von 10 Cent. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus mittlerweile auf über 25 Prozent.
Verantwortlich für den jüngsten Rücksetzer war unter anderem eine Bereinigung am Terminmarkt. Das Open Interest bei Dogecoin-Futures brach innerhalb von 24 Stunden um fast 9 Prozent ein. Händler schlossen reihenweise ihre gehebelten Positionen, was den Verkaufsdruck beschleunigte. Gleichzeitig stieg das Volumen am Spotmarkt an, was Marktbeobachter als Absicherungsaktivitäten interpretieren.
Fokus auf Stabilität statt Hype
Abseits der Preisschwankungen arbeiten die Entwickler weiter an der fundamentalen Struktur des Netzwerks. Die Dogecoin Foundation konzentriert sich laut ihrer Dokumentation derzeit weniger auf neue Features, sondern auf Stabilität und Sicherheit. Zentrale Projekte sind "Libdogecoin", eine Bibliothek zur einfacheren Integration für Entwickler, sowie das "GigaWallet"-Projekt, das Backend-Lösungen für Zahlungsanbieter bereitstellen soll.
Ausblick: Bären am Drücker
Die technische Lage hat sich durch den Rutsch unter 0,10 US-Dollar eingetrübt. Diese ehemalige Unterstützung fungiert nun als Widerstand, den die Bullen für eine Erholung zwingend zurückerobern müssen. Ohne eine Verbesserung der Stimmung am Gesamtmarkt für digitale Assets droht ein weiterer Test der Tiefststände im Bereich von 0,08 US-Dollar. Die reduzierte Hebelwirkung im Markt könnte zwar kurzfristig die Volatilität dämpfen, für eine nachhaltige Trendwende fehlt jedoch aktuell der Impuls.
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