Der Kryptomarkt zeigt sich zu Wochenbeginn von seiner schwachen Seite – und Dogecoin bildet da keine Ausnahme. Die Meme-Coin notiert am Dienstag im Bereich von 0,13 bis 0,14 US-Dollar und hat damit eine wichtige technische Marke gerissen. Doch während die Kurse fallen, zeigen sich Großinvestoren erstaunlich kauffreudig.

Technischer Bruch belastet kurzfristig

Dogecoin hat in den vergangenen 24 Stunden rund 3,3 Prozent verloren, auf Wochensicht summiert sich das Minus bereits auf fast 10 Prozent. Das Entscheidende: Die Kryptowährung ist unter ihren 50-Tage-Durchschnitt bei 0,14 US-Dollar gefallen – eine Marke, die zuletzt als stabile Unterstützung fungierte.

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Aktuell pendelt der Kurs um 0,1367 US-Dollar und testet die nächste Haltelinie bei 0,13 US-Dollar. Analysten warnen vor einem möglichen Abrutschen Richtung 0,06 US-Dollar, sollte auch diese Schwelle nicht halten. Gleichzeitig identifizieren Chartisten ein "Falling Wedge"-Muster, das bei einer Stabilisierung auf ein bullishes Szenario hindeuten könnte.

Massive Akkumulation trotz Abwärtstrend

Während Kleinanleger verunsichert wirken, nutzen große Wallets die Schwäche konsequent aus. Daten zeigen: In einem 12-Stunden-Fenster bis zum Dienstagmorgen kauften Großinvestoren rund 218 Millionen DOGE im Wert von etwa 31 Millionen US-Dollar. Eine separate Auswertung kommt auf 140 Millionen DOGE (~20 Millionen US-Dollar) in ähnlichem Zeitraum.

Die Botschaft ist klar: Während an den Börsen Verkaufsdruck herrscht, sehen kapitalkräftige Akteure den Rücksetzer unter 0,14 US-Dollar als Einstiegschance.

ETFs enttäuschen weiterhin

Ein Belastungsfaktor bleibt die schwache Performance der US-Spot-Dogecoin-ETFs. Seit ihrer Einführung haben Produkte von Grayscale und Bitwise zusammen gerade einmal 7 Millionen US-Dollar angezogen – allein in der ersten Januarwoche waren es mickrige 2,16 Millionen US-Dollar.

Zum Vergleich: XRP-basierte ETFs verbuchten Zuflüsse von 1,22 Milliarden US-Dollar. Institutionelle Investoren bevorzugen offenbar Assets mit konkreten Anwendungsfällen gegenüber Meme-Coins. Dennoch wurde diese Woche der 21Shares Spot Dogecoin ETF für die Nasdaq zugelassen – ein Zeichen, dass Emittenten langfristig auf steigende Nachfrage setzen.

Neue Impulse aus Asien

Zwei regulatorische Entwicklungen könnten mittelfristig Rückenwind liefern: Südkorea hat am 12. Januar sein neunjähriges Verbot für Unternehmens-Krypto-Investments aufgehoben. Börsennotierte Firmen dürfen nun bis zu 5 Prozent ihres Eigenkapitals in die Top-20-Kryptowährungen investieren – Dogecoin gehört dazu.

Parallel expandiert das "House of Doge" nach Japan und will die Coin stärker in Zahlungsinfrastrukturen und die Tokenisierung realer Assets einbinden.

Entscheidung an der 0,13-Dollar-Marke

Die kommenden Tage dürftenrichtungsweisend sein. Ein bestätigter Tagesschluss unter 0,13 US-Dollar würde den technischen Bruch zementieren und weitere Abgaben wahrscheinlich machen. Hält die Unterstützung jedoch und absorbiert die Whale-Nachfrage den Verkaufsdruck, könnte eine Rückeroberung der Zone um 0,14 bis 0,15 US-Dollar den Bären einen Strich durch die Rechnung machen.

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