Diginex Aktie: Massive Verwässerung!
Diginex kauft gleich zwei Unternehmen – und bezahlt fast ausschließlich mit eigenen Aktien. Die Folge: Knapp 9 Millionen neue Shares fluten den Markt. An der Nasdaq reagieren Anleger verschnupft, der Kurs verliert über 13 Prozent. Doch die Übernahmen bringen prominente neue Anteilseigner ins Boot.
Die wichtigsten Fakten:
* Plan A wird für 55 Millionen Euro übernommen – davon nur 3 Millionen in bar
* 6,72 Millionen neue Aktien werden für Plan A ausgegeben
* Visa und Deutsche Bank werden durch den Deal zu Diginex-Aktionären
* Parallel übernimmt Diginex "The Remedy Project" für bis zu 2 Millionen weitere Aktien
Plan A: 55 Millionen schwerer Deal mit Schwergewichten
Der Berliner KI-Spezialist für Carbon Accounting und Dekarbonisierung kommt für insgesamt 55 Millionen Euro zu Diginex. Die Struktur zeigt, warum der Markt nervös reagiert: Lediglich 3 Millionen Euro fließen als Cash, der Rest wird durch 6,72 Millionen neu emittierte Stammaktien beglichen. Das entspricht einer erheblichen Verwässerung für bestehende Anteilseigner.
Strategisch interessant ist die Verkäuferseite. Zu den bisherigen Investoren von Plan A zählten Visa und die Deutsche Bank – beide werden durch den Aktientausch nun direkte Diginex-Aktionäre. Das Unternehmen erhält damit nicht nur Zugang zu Plan As KI-gestützter ESG-Software, sondern auch zu einem erstklassigen Netzwerk im Finanzsektor.
Zweite Übernahme verschärft Verwässerung
Parallel zur Plan-A-Akquisition sichert sich Diginex "The Remedy Project Limited", einen Spezialisten für Lieferketten-Compliance und Menschenrechte. Auch hier setzt das Unternehmen auf Aktienzahlung: 1 Million Stammaktien sofort, bis zu 1 weitere Million als Earn-out über die nächsten drei Jahre.
Insgesamt entstehen durch beide Transaktionen bis zu 9 Millionen neue Aktien – eine massive Ausweitung der Basis, die den Gewinn pro Aktie rechnerisch deutlich belastet.
Kursdruck an der Nasdaq
Der Markt zeigt sich unbeeindruckt von der strategischen Ausrichtung hin zu einem umfassenden Sustainability-RegTech-Anbieter. Zum Wochenausklang rutschte die Aktie an der Nasdaq um über 13 Prozent ab und schloss bei 3,08 US-Dollar. Die Rechnung ist simpel: Investoren müssen nun abwägen, ob die künftigen Umsatzbeiträge der zugekauften Unternehmen die Verwässerung mittelfristig kompensieren können.
Diginex setzt mit dieser Doppel-Akquisition auf aggressives anorganisches Wachstum – finanziert durch die eigene Aktie als Währung. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob sich die Integration rechnet und die Synergien greifen. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben.
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