Der entscheidende Schritt ist getan: Refined Energy hat auf dem Projekt Dufferin West im kanadischen Athabasca-Becken sein erstes eigenes Diamantbohrprogramm gestartet. Für einen Junior-Explorer ist das mehr als nur „Arbeit vor Ort“ – ab jetzt zählt, was tatsächlich im Bohrkern steckt. Was genau will das Unternehmen mit den ersten Löchern nachweisen?

Warum gerade jetzt gebohrt wird

Im Fokus steht ein elektromagnetischer Leiter (EM-Conductor), der zunächst über frühere VTEM-Flugmessungen auffiel und zuletzt durch ein bodengestütztes, zeitdomänenbasiertes EM-Programm (TEM) weiter eingegrenzt wurde. Genau solche leitfähigen Zonen können in Uranrevieren ein wichtiger Hinweis sein – etwa auf Strukturen und Alterationen, die mit Mineralisierung zusammenhängen.

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Das Startprogramm ist zunächst überschaubar geplant: mindestens drei Bohrlöcher mit insgesamt rund 1.200 Metern. Zusätzlich wird „oriented core“ gezogen – also Bohrkern, dessen Ausrichtung dokumentiert wird. Das ist vor allem für die strukturelle Interpretation wichtig, etwa um Störungszonen und Scherzonen im Untergrund besser zu verstehen.

Parallel will Refined eine Gravimetrie-Bodenmessung durchführen, um weitere Ziele zu schärfen und priorisieren zu können.

Lage, Struktur – und das geologische Argument

Dufferin West liegt in einer der bekanntesten Uranregionen weltweit. Das Projekt grenzt an NexGens SW3-Liegenschaft und befindet sich rund 18 Kilometer von Camecos Centennial-Deposit entfernt, wo ein historisches Bohrloch 8,78% U₃O₈ über 33,9 Meter schnitt. Diese Nähe ersetzt keine eigenen Treffer, erklärt aber, warum die Region als hochprospektiv gilt.

Geologisch setzt das Unternehmen auf zwei mögliche Lagerstättentypen (unconformity- und basement-hosted) und auf Strukturen als „Leitplanken“: Entscheidend sind demnach NE-SW verlaufende Störungen sowie Kontakte im Grundgebirge nahe der Diskordanzzone. Die Basis dieser Sandstein-Diskordanz wird auf Dufferin West in 60 bis 340 Metern Tiefe vermutet. Zudem liegt das Projekt auf oder nahe der Virgin River Shear Zone – einer Struktur, die als potenziell relevant für Uranmineralisierung gilt.

Budget und Finanzierung: 2026 ist durchgeplant

Für das Programm sind rund 1,7 Mio. CA$ vorgesehen – laut Unternehmen vollständig finanziert. Die Mittelbasis wurde im Februar über eine Charity-Flow-Through-Finanzierung in Höhe von 1,5 Mio. CA$ gestärkt, ein in Kanada gängiges Modell, bei dem Investoren steuerliche Abzüge aus qualifizierten Explorationsausgaben nutzen können.

Strategisch wichtig ist außerdem die Projektstruktur: Refined besitzt eine exklusive Option, sich schrittweise bis zu 75% an dem 10.140 Hektar großen Dufferin-Projekt zu sichern – über Cash-Zahlungen, Aktienausgaben und verpflichtende Explorationsausgaben. Bis Ende 2026 sind für die erste Stufe (60%) insgesamt 2,6 Mio. CA$ an Exploration auf dem Projekt vorgesehen; bis Ende 2028 würde für die Aufstockung auf 75% nochmals ein zusätzliches Explorationsbudget von 3,0 Mio. CA$ hinzukommen.

Im Markt zeigte sich zuletzt deutlich Bewegung: Am Freitag schloss die Aktie bei 0,41 € und legte am Tag um 15,82% zu.

Zum nächsten greifbaren Meilenstein werden nun die ersten Bohrkernergebnisse aus den mindestens drei geplanten Löchern – und die Entscheidung, ob Refined das Programm bei überzeugenden Hinweisen über die initialen 1.200 Meter hinaus ausweitet.

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