Die Deutz AG meldet Vollzug: Mit der finalen Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH treibt der Kölner Motorenhersteller seine Neuausrichtung konsequent voran. Der Schritt markiert den verstärkten Eintritt in das lukrative Geschäft mit der Energieversorgung für Rechenzentren und reduziert die Abhängigkeit vom klassischen Verbrenner. Was bedeutet die Integration konkret für die künftigen Umsatzerwartungen?

Fokus auf Rechenzentren

Nach der Vertragsunterzeichnung im Dezember wurde die Transaktion am 3. Februar formell abgeschlossen. Frerk ist auf Notstromsysteme spezialisiert, die besonders in Rechenzentren und kritischer Infrastruktur für Ausfallsicherheit sorgen. Dieser Zukauf ergänzt die bereits 2024 erfolgte Übernahme des US-Anbieters Blue Star Power Systems. Ziel ist es, ein global skalierbares Angebot für dezentrale Energieversorgung zu etablieren und von der steigenden Nachfrage durch die Digitalisierung zu profitieren.

Die Zahlen hinter dem Deal

Das Management verspricht sich von der Integration spürbare finanzielle Impulse. Deutz kalkuliert durch die Frerk-Übernahme mit einem zusätzlichen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro. Die langfristigen Pläne für das Segment "Energy" sind ambitioniert: Bis 2030 soll dieser Bereich durch organisches Wachstum und weitere Akquisitionen rund 500 Millionen Euro zum Konzernumsatz beisteuern. Die Aktie reagierte bereits am Tag des Closings mit deutlichen Kursaufschlägen auf die Vollzugsmeldung.

Die Fakten im Überblick:

Kategorie Details
Transaktion Closing der Übernahme Frerk Aggregatebau GmbH
Datum 3. Februar 2026
Umsatzbeitrag ca. 100 Mio. Euro pro Jahr erwartet
Segment-Ziel 500 Mio. Euro Umsatz im Energy-Bereich bis 2030

Anleger blicken nun auf den 26. März 2026. An diesem Datum präsentiert Deutz den Geschäftsbericht für 2025 und wird dabei erstmals detailliert die operative Entwicklung der neuen Konzernstruktur mit fünf Geschäftsbereichen aufschlüsseln.

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