5N Plus bereitet sich auf eine signifikante Kapazitätserweiterung im Jahr 2026 vor. Mit staatlicher Unterstützung aus den USA und einem klaren Fokus auf den boomenden Weltraumsektor will das Unternehmen die steigende Nachfrage nach Spezialhalbleitern und Hochleistungsmaterialien bedienen. Der geplante Ausbau der Solarzellen-Produktion und neue Investitionen in die Germanium-Veredelung stellen die Weichen für die kommenden Geschäftsjahre.

Kapazitätssprung bei Weltraum-Solarzellen

Ein zentraler Pfeiler der aktuellen Strategie ist die Expansion der Tochtergesellschaft AZUR SPACE Solar Power GmbH. Wie das Unternehmen bestätigte, soll die Produktionskapazität für Solarzellen im Jahr 2026 um weitere 25 % steigen. Dieser Schritt folgt auf eine Serie von Erweiterungen in den Vorjahren und soll ab der zweiten Jahreshälfte 2026 schrittweise umgesetzt werden.

Hintergrund dieser Maßnahmen ist ein wachsender Auftragsbestand im Bereich von Satellitenprogrammen und Weltraummissionen. Getrieben wird dieser Bedarf vor allem durch die zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz und globalen Konnektivitätstechnologien, die eine leistungsfähige Infrastruktur im All erfordern.

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Staatliche Förderung und Rohstoffsicherung

Parallel zu den Solar-Initiativen konnte sich 5N Plus eine Förderung der US-Regierung in Höhe von 18,1 Millionen Dollar sichern. Die Mittel sind für den Standort St. George in Utah vorgesehen, um die Kapazitäten für das Recycling und die Raffination von Germanium auszubauen.

Dieses Vorhaben zielt darauf ab, die Lieferkette für Optiken und Solar-Germaniumkristalle zu stärken. Durch die Rückgewinnung aus industriellen Rückständen und Bergbau-Nebenprodukten sollen strategische Rohstoffrisiken für Verteidigungs- und Weltraumanwendungen minimiert werden. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von 48 Monaten angelegt.

  • Produktionsziel: Kapazitätssteigerung um 25 % bei AZUR SPACE für 2026 geplant.
  • Förderung: 18,1 Millionen US-Dollar staatliche Mittel für den Standort in Utah.
  • Finanzziel: Erwartetes EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 zwischen 85 und 90 Millionen Dollar.
  • Index-Aufnahme: Seit Januar 2026 Mitglied im S&P/TSX Composite Index.

Führungswandel und Finanzziele

Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten eine starke Performance gezeigt und liegt mit aktuell 15,88 Euro nur knapp 7 % unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Die jüngste Aufnahme in den S&P/TSX Composite Index hat zudem das Interesse institutioneller Anleger und die Liquidität des Titels spürbar erhöht.

Inmitten dieser Wachstumsphase bereitet das Unternehmen auch einen personellen Wechsel an der Spitze vor. Kann Richard Perron den eingeschlagenen Kurs erfolgreich fortsetzen? Er wird im Mai 2026 das Amt des CEO von Gervais Jacques übernehmen und ist dann für die Umsetzung der langfristigen EBITDA-Ziele verantwortlich. Konkrete Einblicke in die operative Entwicklung werden Anfang März 2026 erwartet, wenn das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegt.

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