Deutz Aktie: Neues 52-Wochen-Hoch
Die Deutz-Aktie durchbricht am Freitag die 10-Euro-Marke und markiert ein neues 52-Wochen-Hoch. Zwei Katalysatoren treiben den Kölner Motorenhersteller: eine Kurszielanhebung von Warburg Research und Fortschritte bei der strategischen Übernahme von Frerk Aggregatebau. Um 16:03 Uhr notiert das Papier bei 9,99 Euro – ein Plus von 3,9 Prozent.
Die wichtigsten Fakten:
- Warburg Research hebt Kursziel von 11,30 auf 11,50 Euro an
- Fusionskontrollverfahren für Frerk-Übernahme beim Kartellamt eingereicht
- Handelsvolumen mit über 1,1 Millionen Aktien deutlich erhöht
- 52-Wochen-Hoch von 9,95 Euro (September 2025) überschritten
Warburg sieht weiteres Potenzial
Das Analysehaus Warburg Research bestätigt seine Kaufempfehlung und schraubt das Kursziel auf 11,50 Euro. Vom aktuellen Niveau bietet sich damit ein Aufwärtspotenzial von rund 15 Prozent. Die Analysten vertrauen auf die operative Entwicklung und die strategische Neuausrichtung des Unternehmens.
Parallel dazu kommt Bewegung in die Ende 2025 angekündigte Expansion. Das Bundeskartellamt hat unter dem Aktenzeichen B5-21/26 das Fusionskontrollverfahren für die Übernahme der Frerk Aggregatebau GmbH registriert. Der Speziallist für Notstromaggregate soll Deutz einen Zusatzumsatz von rund 100 Millionen Euro bescheren.
Strategischer Schwenk zahlt sich aus
Die Akquisition zielt auf den wachstumsstarken Markt für Rechenzentren und kritische Infrastruktur. Gerade der KI-Boom treibt den Energiebedarf in diesem Segment massiv nach oben. Deutz positioniert sich damit breiter als reiner Dieselmotoren-Lieferant und erschließt neue Erlösquellen in der dezentralen Stromversorgung.
Das hohe Handelsvolumen unterstreicht das gestiegene Interesse institutioneller Investoren. Im Branchenvergleich läuft Deutz dem Maschinenbau-Sektor deutlich davon, der heute eher seitwärts tendiert.
Ein nachhaltiger Schlusskurs über der 10-Euro-Marke würde ein starkes technisches Kaufsignal generieren. Der Analystenkonsens liegt mittelfristig bei 10,80 Euro, wobei Warburg nun darüber rangiert. Entscheidend bleibt der Abschluss der Frerk-Übernahme und die Integration in die Konzernbilanz. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, wie schnell die neuen Umsatzströme fließen.
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