Der Bonner Telekommunikationsriese untermauert seine Wachstumsambitionen mit einem technologischen Vorstoß im Satellitenfunk. Eine exklusive Europapartnerschaft mit SpaceX trifft dabei auf ein robustes Zahlenwerk für das abgelaufene Geschäftsjahr. Kann der Konzern diese operative Stärke auch im laufenden Jahr in zählbare Ergebnisse für Aktionäre ummünzen?

Europa-Premiere mit SpaceX

Auf dem Mobile World Congress verkündete das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit der SpaceX-Tochter Starlink. Ziel ist es, ab 2028 einen satellitenbasierten Mobilfunkdienst in zehn europäischen Ländern anzubieten. Dabei kommt erstmals in Europa die V2-Technologie zum Einsatz, die kompatible Smartphones in abgelegenen Gebieten direkt mit dem Satellitennetzwerk verbindet. Verliert ein Gerät das terrestrische Signal, wechselt es automatisch in das Starlink-Netz. Dies schafft eine zusätzliche Ausfallsicherheit über die klassische Netzabdeckung hinaus und soll künftig rund 140 Millionen Mobilfunkkunden zugutekommen.

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US-Tochter als primärer Wachstumsmotor

Das finanzielle Fundament für solche Investitionen liefert die Bilanz des Jahres 2025. Der Konzernumsatz kletterte auf 119,1 Milliarden Euro, maßgeblich angetrieben durch die US-Tochter T-Mobile US, an der die Bonner ihren Anteil zuletzt auf 52,8 Prozent aufstockten. Im Heimatmarkt Deutschland lag der Fokus primär auf dem Infrastrukturausbau. Mit über 580.000 neuen Glasfaserkunden verzeichnete das Unternehmen hier einen deutlichen Zuwachs und überschritt die Marke von zwei Millionen aktivierten Anschlüssen. Der Markt honoriert diese operative Stabilität: Mit einem Kursplus von gut 17 Prozent seit Jahresanfang spiegelt die aktuelle Notierung von 32,69 Euro die positive Dynamik wider.

Höhere Ausschüttungen und klare Ziele

Für Anteilseigner zahlt sich diese Entwicklung direkt aus. Neben einem laufenden Aktienrückkaufprogramm, das im laufenden Jahr ein Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro erreichen soll, plant der Vorstand, die Dividende von 90 Cent auf 1,00 Euro je Aktie anzuheben. Auch für 2026 gibt sich das Management zuversichtlich und peilt ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 Milliarden Euro an, während die Investitionen in 5G-Verdichtung und Glasfaser auf hohem Niveau fortgeführt werden sollen.

Ob die ehrgeizigen Wachstumsziele im Glasfaser- und Mobilfunkgeschäft planmäßig umgesetzt werden, entscheidet sich an den kommenden Stichtagen. Die nächsten konkreten Impulse für die Aktie liefern die Hauptversammlung am 1. April 2026, auf der über die erhöhte Dividende abgestimmt wird, sowie die Vorlage der operativen Ergebnisse für das erste Quartal am 13. Mai 2026.

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