Die Deutsche Telekom setzt ihr milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm planmäßig fort, präsentiert solide Jahreszahlen 2025 und überrascht mit einer Satelliten-Partnerschaft, die Funklöcher künftig der Vergangenheit angehören lassen soll. Das Gesamtbild zeigt einen Konzern, der seine strategischen Versprechen konsequent einlöst.

Rückkauf, Dividende, Wachstum: Die Zahlen stimmen

Zwischen dem 2. und 6. März 2026 erwarb die Telekom weitere 1.155.650 eigene Aktien über Xetra. Seit Programmstart am 5. Januar summiert sich der Rückkauf auf gut 12,3 Millionen Aktien – im Rahmen eines Gesamtprogramms mit einem Volumen von bis zu 2 Milliarden Euro.

Dazu passt die operative Entwicklung aus dem Geschäftsjahr 2025: Der Konzernumsatz kletterte auf 119,1 Milliarden Euro, organisch ein Plus von 4,2 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis stieg auf 44,2 Milliarden Euro. Wichtigster Wachstumstreiber bleibt T-Mobile US, deren Service-Umsatz um 7,8 Prozent zulegte. Die Telekom erhöhte ihren Anteil an der US-Tochter im Februar auf 52,8 Prozent und plant für 2026 keine weiteren Anteilsverkäufe.

Der Heimatmarkt Deutschland zeigt ein differenzierteres Bild: Der Gesamtumsatz sank leicht um 0,4 Prozent auf 25,6 Milliarden Euro, belastet durch niedrigere Geräteumsätze. Der Service-Umsatz wuchs jedoch organisch um 1,1 Prozent, das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich auf 10,7 Milliarden Euro. Beim Glasfaserausbau meldete der Konzern Rekordtempo: 2,5 Millionen neue Anschlüsse 2025, insgesamt 12,6 Millionen erreichbare Haushalte – auf dem Weg zum Ziel von mindestens 25 Millionen bis 2030.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Deutsche Telekom?

Starlink-Kooperation als nächster Wachstumshebel

Besonderes Gewicht hat die angekündigte Partnerschaft mit SpaceX: Ab Frühjahr 2028 soll die sogenannte Direct-to-Cell-Technologie in Deutschland und neun weiteren europäischen Märkten starten. Verliert ein Smartphone das terrestrische Netz, wechselt es automatisch ins Starlink-Satellitennetz – mit vollem Zugriff auf Daten, Sprache und SMS. Mehr als 140 Millionen Mobilfunkkunden der Telekom-Gruppe könnten davon profitieren.

Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes EBITDA von rund 47,4 Milliarden Euro an – währungsbereinigt ein Anstieg von rund sieben Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll auf etwa 2,20 Euro steigen, der Free Cash Flow auf rund 19,8 Milliarden Euro. Die vorgeschlagene Dividende für das Geschäftsjahr 2025 beträgt 1,00 Euro je Aktie – elf Prozent mehr als im Vorjahr. Auszahlung ist für den 8. April geplant, die Hauptversammlung findet am 1. April in Bonn statt. Die Q1-Zahlen 2026 folgen am 13. Mai und werden zeigen, ob der Wachstumspfad aus dem Vorjahr trägt.

Anzeige

Deutsche Telekom-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Deutsche Telekom-Analyse vom 11. März liefert die Antwort:

Die neusten Deutsche Telekom-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Deutsche Telekom-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Deutsche Telekom: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...