Deutsche Telekom Aktie: Qualitätssteigerung bestätigt!
Deutsche Telekom setzt seine Kapitalrückführung konsequent fort – und hat dabei einiges vorzuweisen. Starke Jahreszahlen, eine erhöhte Dividende und eine Satelliten-Partnerschaft mit SpaceX bilden das Fundament für eine ambitionierte Agenda in 2026.
Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren
In der ersten Märzwoche erwarb der Bonner Konzern gut 1,15 Millionen eigene Aktien im Wert von rund 38,1 Millionen Euro. Seit Programmstart Anfang Januar 2026 summiert sich das Volumen auf über 12,3 Millionen zurückgekaufte Papiere. Das Gesamtprogramm ist auf bis zu 2 Milliarden Euro für das laufende Jahr ausgelegt – ein klares Signal in Richtung Aktionäre.
Dahinter steckt ein solides Zahlenwerk: Der Konzernumsatz kletterte 2025 auf 119,1 Milliarden Euro, organisch ein Plus von 4,2 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis stieg auf 44,2 Milliarden Euro. Haupttreiber war erneut T-Mobile US, deren Service-Umsatz um 7,8 Prozent anzog. Im Februar erhöhte die Telekom ihren Anteil an der US-Tochter auf 52,8 Prozent und kündigte an, 2026 keine weiteren Anteile zu verkaufen. Im deutschen Heimatmarkt fiel der Gesamtumsatz zwar leicht um 0,4 Prozent, doch das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich um 1,7 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro.
Starlink, Dividende und klare Wachstumsziele
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona verkündete die Telekom Anfang März die Zusammenarbeit mit Starlink. Ab Frühjahr 2028 soll die Direct-to-Cell-Technologie in Deutschland und neun weiteren europäischen Märkten verfügbar sein: Verliert ein Smartphone das terrestrische Signal, wechselt es automatisch ins Satellitennetz – für Daten, Sprache und SMS. Über 140 Millionen Mobilfunkkunden sollen davon profitieren. Das stärkt vor allem die Netzrobustheit in Krisenszenarien.
Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Vorstand eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor – elf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Ausschüttung ist für den 8. April geplant. Für 2026 peilt der Konzern ein bereinigtes EBITDA von rund 47,4 Milliarden Euro, einen Free Cash Flow von rund 19,8 Milliarden Euro sowie ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von etwa 2,20 Euro an – ein Zuwachs von rund zehn Prozent auf währungsbereinigter Basis.
Die Aktie notiert derzeit rund acht Prozent oberhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn gut 17 Prozent zugelegt. Die nächsten konkreten Wegmarken sind die Hauptversammlung am 1. April sowie die Quartalszahlen für Q1 2026 am 13. Mai – dann wird sich zeigen, ob das anvisierte Wachstumstempo tatsächlich Fahrt aufnimmt.
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