Die Bonner befinden sich in einer spannenden Phase der Erwartung. Nach einem operativ starken Geschäftsjahr 2025, in dem die Prognose mehrfach angehoben wurde, warten Anleger nun auf die finale Bestätigung durch die Jahresbilanz. Während der Aktienkurs zuletzt korrigierte, könnte die in Aussicht gestellte Rekord-Ausschüttung neue Kaufanreize schaffen.

Hier sind die wichtigsten Fakten im Überblick:
* Termin: Veröffentlichung der Jahreszahlen am 26. Februar 2026.
* Dividende: Geplante Erhöhung auf 1,00 Euro je Aktie (Vorbehaltlich Gremienzustimmung).
* Hauptversammlung: Abstimmung am 1. April 2026.

Zahlenvorlage im Februar entscheidet

Der 26. Februar 2026 markiert den nächsten entscheidenden Meilenstein für den Konzern. Nachdem das Management im Verlauf des Jahres 2025 die Ziele mehrfach nach oben korrigiert hatte, muss die Deutsche Telekom nun liefern. Investoren achten dabei besonders auf zwei Kennzahlen: die finale Entwicklung des bereinigten EBITDA AL und den Free Cashflow AL für das Gesamtjahr.

Diese Datenpunkte sind essenziell, um zu bewerten, ob die operative Stärke auch im vierten Quartal anhielt oder ob sich die konjunkturelle Abkühlung bemerkbar macht.

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Historische Ausschüttung geplant

Ein zentrales Argument für viele Anleger dürfte die Dividendenpolitik sein. Im Rahmen der Drittquartalszahlen stellte das Management eine Anhebung der Dividende auf einen Euro pro Aktie in Aussicht. Sollten Aufsichtsrat und Hauptversammlung zustimmen, wäre dies die höchste Ausschüttung in der Unternehmensgeschichte.

Diese geplante Anhebung steht in einem interessanten Kontrast zur aktuellen Kursentwicklung. Mit einem aktuellen Kurs von 26,99 Euro notiert das Papier deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 35,78 Euro. Der Abstand zum Jahreshoch beträgt mittlerweile gut 24 Prozent, was die Dividendenrendite rechnerisch attraktiver macht.

US-Geschäft bleibt der Motor

Trotz der soliden Entwicklung im Heimatmarkt bleibt die US-Tochter T-Mobile US der wichtigste Ergebnistreiber im Konzerngeflecht. Währungseffekte zwischen Euro und US-Dollar sowie die Wettbewerbssituation im amerikanischen Mobilfunkmarkt haben direkten Einfluss auf die Konzernbilanz. Strukturelle Herausforderungen wie der kapitalintensive Netzausbau in Europa belasten weiterhin die Margen, werden aber durch die starke Marktposition der Telekom teilweise kompensiert.

Fazit

Der 26. Februar wird die Richtung für die kommenden Monate vorgeben. Bestätigt das Unternehmen die Erreichung seiner angehobenen Jahresziele, dürfte dies die Unsicherheit aus dem Markt nehmen, die den Kurs zuletzt in die Nähe des 52-Wochen-Tiefs drückte. Die Kombination aus soliden Zahlen und der Bestätigung der Rekord-Dividende wäre das fundamentale Signal, auf das Investoren für eine mögliche Bodenbildung warten.

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