Die Papiere der Deutschen Telekom kommen derzeit einfach nicht zur Ruhe. Obwohl der Konzern zum Wochenstart mit technologischen Fortschritten und einer prestigeträchtigen Auszeichnung aufwarten kann, bleibt die Resonanz an der Börse aus. Anleger ignorieren die fundamentale Stärke und fokussieren sich stattdessen auf das angeschlagene Chartbild, das den Titel gefährlich nah an die Jahrestiefs drückt.

Operative Stärke trifft auf Kaufzurückhaltung

Fundamental liefert der Bonner Konzern Argumente für eine Gegenbewegung. So wurde gemeinsam mit Wettbewerbern das „Next Generation eCall“-System in den deutschen Netzen aktiviert, ein wesentlicher Schritt zur Modernisierung der Sicherheitsinfrastruktur. Parallel dazu kürte das „Brand Finance Global 500 2026“ Ranking die Telekom zur wertvollsten Telekommunikationsmarke der Welt – noch vor der US-Konkurrenz. Ergänzend dazu stärkt eine neue Partnerschaft mit Akamai den Bereich der API-Sicherheitslösungen für Finanzdienstleister.

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Doch diese Meldungen finden am Parkett kaum Gehör. Die folgenden Faktoren belasten die Stimmung:

  • Massiver Abwärtstrend: Auf Monatssicht hat die Aktie rund 19 Prozent an Wert verloren.
  • Kritische Nähe zum Tief: Der Abstand zum 52-Wochen-Tief von 26,31 Euro beträgt nur noch gut 2,8 Prozent.
  • Handelsschwäche: Trotz der News notiert der Kurs bei 27,05 Euro und zeigt kaum Eigenleben (+0,15 Prozent).

Charttechnik dominiert das Geschehen

Die fehlenden Kaufimpulse trotz positiver Unternehmensnachrichten verdeutlichen die Nervosität der Marktteilnehmer. Das technische Bild überlagert derzeit die fundamentalen Aspekte. Mit einem Kursrutsch von fast 10 Prozent auf Jahressicht hat sich das Sentiment spürbar eingetrübt. Der Kurs notiert zudem unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 27,64 Euro, was den kurzfristigen Abwärtsdruck bestätigt.

Die Diskrepanz zwischen Nachrichtenlage und Kursentwicklung ist offensichtlich. Solange der Titel keine signifikante Bodenbildung zeigt, verpuffen operative Erfolgsmeldungen weitgehend wirkungslos. Für Händler ist nun entscheidend, ob die Unterstützung im Bereich des Jahrestiefs in den kommenden Tagen verteidigt werden kann oder ob der Verkaufsdruck weiter zunimmt.

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