Deutsche Telekom Aktie: Milliarden-Offensive läuft
Während viele Konzerne ihre Aktionäre mit Dividendenerhöhungen bei Laune halten, setzt die Deutsche Telekom auf eine andere Strategie: Seit Jahresanfang hat der DAX-Konzern bereits über 3 Millionen eigene Aktien vom Markt genommen – Teil eines massiven 2-Milliarden-Euro-Programms. Doch das Rückkaufprogramm ist nur eine von mehreren strategischen Initiativen, mit denen der Bonner Konzern derzeit Tempo macht.
Die Eckdaten des Rückkaufprogramms:
- Gesamtvolumen: bis zu 2 Milliarden Euro
- Erste Tranche bis Ende März: 550 Millionen Euro
- Bereits zurückgekauft: rund 3,04 Millionen Aktien
- Durchschnittspreis: zwischen 27,47 und 28,68 Euro
- Bisheriges Kaufvolumen: etwa 84,6 Millionen Euro
Warum der aggressive Aktienrückkauf?
Die Deutsche Telekom verfolgt mit dem Programm ein klares Ziel: Die zurückgekauften Aktien werden eingezogen, um den Verwässerungseffekt aus der Kapitalerhöhung von 2021 zu kompensieren. Damals hatte der Konzern frisches Kapital aufgenommen, um T-Mobile US-Anteile von Softbank zu erwerben. Das 2025er-Rückkaufprogramm wurde bereits erfolgreich abgeschlossen – mit rund 65,4 Millionen zurückgekauften Aktien im Gegenwert von etwa 2 Milliarden Euro.
Allein am 22. Januar erwarb der Konzern weitere 337.186 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 26,96 Euro. Die Rückkäufe erfolgen ausschließlich über das elektronische Handelssystem Xetra der Frankfurter Börse.
Neue Wachstumsinitiativen im Januar
Parallel zum Rückkaufprogramm treibt die Telekom zwei weitere Projekte voran. Am 22. Januar startete die 360-Grad-Kampagne „Besser im besten Netz" – eine Offensive über alle Kanäle hinweg, von TV über Social Media bis zur Außenwerbung. Erstmals erscheint dabei auf Smartphone-Displays die Netzkennung „Im besten Netz" als direkter Qualitätshinweis.
Noch wichtiger könnte die am 24. Januar verkündete Partnerschaft mit Akamai werden. Deutsche Telekom Security bietet künftig gemeinsam mit dem US-Technologieunternehmen Managed-Cybersecurity-Services für kritische Infrastrukturen in Europa an. Das Angebot umfasst API-Lifecycle-Management, proaktive API-Sicherheit und Incident-Management. Eine große deutsche Landesbank nutzt die Lösung bereits – ein Hinweis auf die Positionierung im hochregulierten Finanzsektor.
Analysten bleiben optimistisch
Die großen Investmentbanken bestätigen ihre positive Haltung. JP Morgan Chase und Barclays Capital bewerten die Aktie mit „Overweight", die UBS mit „Buy" und einem Kursziel von 35,70 Euro. Der aktuelle Kurs liegt bei 27,06 Euro, nachdem die Aktie in den vergangenen 30 Tagen rund 16 Prozent verloren hat.
Am 26. Februar folgen die Jahreszahlen 2025 – ein wichtiger Termin. Im November hatte der Konzern seine Prognose erneut angehoben und eine Rekord-Dividende in Aussicht gestellt. Die Hauptversammlung am 1. April dürfte dann Klarheit über die konkrete Ausschüttung bringen.
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